Der Tankstellen-Überfall vom 20.12.18

  • Guten Tag, an die Damen und Herren die diesen Beitrag gerade lesen!

    Ein Kollege und ich hatten gestern gegen ca. 20 Uhr die grandiose Idee eine Tankstelle zu überfallen.

    Also fuhren wir in den Ort Syrta, da dieser relativ abgelegen war und wir nicht mit einer hohen Polizeipräsenz rechneten.

    Mein Kollege (Manuel Ziegelstein, der zu dem Überfall auch schon einen Beitrag aus seiner Sicht geschrieben hat) stellte

    sich in die Tankstelle, um die Kasse leer zu räumen und ich stellte mich gegenüber von der Tankstelle auf der anderen Straßenseite

    in eine kleine Holzhütte mit einem kleinen Fenster, welches auf die Tankstelle gerichtet war, sodass ich perfekt die Tankstelle und das Umfeld

    im Blick hatte. Als Manuel angefangen hat die Tankstelle auszurauben kam nach zwei Minuten auch schon die erste Streife. (Zumindest habe ich nur eine gesehen.)

    Ich beobachtete von der kleinen Hütte aus, wie einer der Polizisten aus dem Auto stieg und anfing mit meinem Kollegen zu reden. Einer der Polizisten blieb wie gesagt im Auto

    sitzen und schaute sich um ob sich Komplizen (wie ich) irgendwo verstecken. Es dauerte nicht lange bis meine Tarnung aufflog. Ich sah wie der ausgestiegene Polizist

    ,vor der Tankstelle, in meine Richtung schaute und schon hörte ich eine Stimme hinter meiner Hütte sprechen. Als ich die Tür auf machte sah ich einen Polizist hinter der Mauer stehen.

    Auf einmal wurde an der Tankstelle das Feuer eröffnet und ich bekam auch durch den Funk gesagt dass ich das Feuer eröffnen sollte. Dies klappte aber nicht so gut, weil es so geplant

    war dass ich den Polizisten vor der Tankstelle abschieße, da aber noch ein Polizist hinter meiner Hütte stand feuerte ich nur ein paar Schüsse auf die Tankstelle, in der Angst

    gleich von hinten gestürmt zu werden. Nachdem ich geschossen hatte ging ich sofort an die Mauer hinter meiner Hütte, weil ich damit rechnete dass ich gleich von hinten überrascht

    werde. Als ich an der Mauer stand versuchte der Polizist auf der anderen Seite der Mauer mich zu überreden mich zu ergeben, aber das war keine Option. Als ich mitbekam das mein

    Kollege gerade ins Auto gestiegen ist ,und erfolgreich entkommen ist, sah ich dass die Polizei in der Überzahl war und rannte zu meinem Auto, womit ich versuchte zu entkommen,

    aber mir wurden die Reifen abgeschossen. Ein paar Meter hinter der Tankstelle ,auf einem freien Feld, begann nun die Schießerei. Ich rannte an eine Mauer und bemerkte dass ein

    Polizist um die Ecke steht, also in genau auf meinem Fluchtweg. Nun gab es keine andere Option mehr, da von hinten die ganze Zeit Schüsse in meine Richtung flogen. Also rannte ich

    um mein Leben und kam in ein Feuergefecht mit einem anderen Polizisten, da ich nur eine billige Maschinen-Pistole dabei hatte und der Polizist ein Maschinengewehr, verlor ich

    den Kampf gegen den Polizisten. Als der ARAR eintraf, durfte ich feststellen dass mein Auto beschlagnahmt wurde und ich auf direktem Wege in das Gefängnis wandern würde.

    Als der ARAR mich verarztet hatte steckten mich die Polizisten direkt in ihr Auto und fuhren mich zum Polizei HQ Kavala. Auf dem Weg dorthin erfuhr ich dass meine Kollege

    von der Polizei gefasst wurde. Im Polizei HQ angekommen wurden mir meine Straftaten aufgelistet, unter anderem auch zwei mal versuchter Auto-Diebstahl, obwohl das eine

    Private Sache zwischen mir und Manuel war, weil ich versuchte sein Auto aus rein Wissenschaftlichen Zwecken aufzubrechen.


    -Fazit: -Erfolgreich geht anders! (Ich habe 45 Monate absitzen müssen)

    -Gute Arbeit von der Polizei! (Ich hätte niemals damit gerechnet dass ihr Manuel noch schnappt!)

    -Trotz der hohen Strafe hatten wir sehr viel Spaß!


    (Und sorry für ein paar Komma Fehler ;D)

  • Hi Nico, schön dass du hier das Geschehen des Tanküberfalls noch einmal detailliert wiedergegeben hast. Auch wir als Polizisten haben das Glück gehabt, die Sache mit wenig zivilen Personenschäden klären zu können. Der Anfang war holprig, da sich keine andere Möglichkeit erwieß, Sie beide aus dieser Tankstelle zu bekommen. Zudem hat es mich gefreut, dass sich Ihr Kollege Manuel, als wir ihn wenig später nähe Kavala wiedererkannten, der Überzahl der Polizei ergeben gezeigt hat. Das passiert nicht oft! Als kleiner Trost haben Sie beide einen kleinen Straferlass erhalten. Hoffe man sieht sich nicht mehr auf solchen Wegen wieder. ;)


    Gez. Straub