Ein kleines Resümee über meine Zeit bei TeamElan

  • Hallo zusammen,

    nach einer Weile hier auf dem Server sind die ein oder anderen Erlebnisse geschehen, welche mich gerne in Erinnerung schweben lassen. Darin sind unter anderem auch bestimmte Personen, welche hier als treuer Wegbegleiter seit langem die gemeinsame Freizeit auf TeamElan gestalten.


    Eineinhalb-jahre TeamElan

    Am 22.12.2018 bin ich durch Zufall auf TeamElan gestoßen. Auf der Suche nach einem neuen Rollenspielerlebnis habe ich durch Zufall herausgefunden, dass es bei Arma3 auch solche Server gibt. Nachdem ich zunächst einen anderen Server anschauen wollte, mich dort aber die Whitelistung genervt hat, hatte ich nach dem größten deutschsprachigen Server gesucht und bin damals auf Elan gestoßen. Wie man unschwer erkennen kann, hat mich der Server scheinbar gereizt und auch heute nach 1,5 Jahren bin ich noch gerne hier. Natürlich gibt es immer wieder Höhen und Tiefen, welche Einfluss auf das Spielerlebnis haben, aber insgesamt überwiegt ja der Spaß, sonst wäre man nicht mehr hier …


    Alte Freunde wieder getroffen

    Durch Zufall hat sich ergeben, dass man alte Freund und Bekannte hier wiedertrifft, welche man vor vielen Jahren kennengelernt hat. So war es spannend zu erfahren, dass KartRazer und ich eine rollenvertauschte Vergangenheit besitzen, bei der ich damals der Admin war und er im Supportteam. Auch die ein oder andere Seele hat man hier wieder getroffen, welche nach nunmehr 16 Jahren Rollenspiel-Karriere beim ein oder anderen Titel über den Weg gelaufen sind. Dabei ist es doch immer wieder schön, wenn man in alten Gedanken und Momenten sich besinnen kann.


    Die Geschichte im Support

    Nur zugerne erinnere ich mich an die schöne Zeit im TeamElan-Supportteam zurück. Auch wenn LarrySeegurke damals einen “Fehler” gemacht hatte und mich nach nur 1,5 Monaten bei Team-Elan als Probesupporter eingestellt hat. Eine lange Probezeit war daraufhin die Folge bei der ich dank dem Team wie Kutzi, Felix Mayer, Steffen Bruech und vielen anderen immer wieder auf den Nerv gegangen sind. Nach 100-Probesupportbewertungen war dann Schluss und meine Wartezeit war “abgesessen”. Die Administration hatte mir dann zugetraut, auch eigenständig als dennoch weiterhin der “Frischling” im Supporteam zu agieren. Ein halbes Jahr im Support mit Fleiß, Freude, aber auch Leid lagen hinter mir. Insgesamt ist das Thema Danksagung ja immer wieder ein Problem, wenngleich es auch negative Wellen schlagen kann. Nur zu Gut erinnere ich mich daran, dass nach einer Sonntagsbesprechung in der mir für die Aktivität gedankt wurde, ich bei Dime und Gat saß, weil die anderen Supporter sich “beschwert” haben, dass diese ja nur so inaktiv seien, weil ich die ganzen Fälle bearbeite… Auch der letzte meiner Art - ARAR-Ausbilder (auf das ich gleich eingehe) und Support war die Kombination, welche meine Tätigkeit im Support eine spannende Abwechslung bot.


    Die Tätigkeit als ARAR-Ausbilder

    Nachdem ich von Lukas Freud und Tyler Johnson nach 2,5 Monaten ARAR-Zugehörigkeit die Chance erhielt, mich als Ausbilder zu engagieren war ich sehr baff. Schließlich gab es nach meiner Einschätzung noch mehrere ARAR-Kollegen, welche eigentlich “vor mir” an der Reihe gewesen werden. Dennoch freute ich mich riesig über diese Chance und begleitete dieses Amt über mehrere Monate. Viele spannende Abenteuer, viele neue Gesichter und die ein oder andere Herausforderung stand vor mir. Auch die vielen Ausbilderkollegen, welche ich in dieser Zeit erleben durften, waren immer ein nettes Team und wir konnten das ein oder andere Erleben.


    Des einen Freud, des anderen Leid

    Insgesamt bin ich von Haus aus ein engagierter Mensch. Wenn ich etwas mache, dann möchte ich hier auch 100% geben. Insgesamt habe ich dies auch immer versucht, wenngleich es mir dann letztenendes zum Verhängnis wurde. Meine Ausbilder & Supporttätigkeit hatte ich damals beendet, weil ich mich mit der ein oder anderen Entscheidung meiner damaligen Vorgesetzten nicht identifizieren konnte. Auch eine Entscheidung gegen meine Person hatte ich damals zum Anlass genommen, die Mühlen des Systems Leitung -- Management -- Administration -- Projektleitung zu durchlaufen, wenngleich das ganze Unterfangen stolze dreieinhalb Monate nach sich zog. Dennoch war es mir wichtig, die Sache zu klären, was leider bis zuletzt nicht wirklich geschah. Also zog ich meine Konsequenzen und hatte damals beschlossen, dass ich einen Server, welcher sich meiner Meinung nach nicht um die Belange seiner Spieler (in diesem Fall mir) interessiert, ich auch nicht unterstützen möchte. Zum leid vieler Kollegen, welche mir mehrmals ein Umdenken verhelfen wollte, hatte ich dann letzendlich beide Funktionen nacheinander abgelegt. Wenngleich es mir bei manchen den Ruf einbrachte, dass ich jemand bin, welcher hinschmeißt, wenn es mal nicht nach seinem Kopf läuft bzw. es “schwer” wird.


    Schatten der Rebellion - fast schon ein Jahr

    Ein großes Thema war zu dieser Zeit auch die Gründung der Whitelistgang Schatten der Rebellion zusammen mit Lech Sunreis und Tyler Johnson. Seit dem 30.05.2019 haben wir uns hier das Thema Rollenspiel auf die Fahne geschrieben, und versuchen seither das Thema Kodex und Rebellenverhalten auf der Insel positiv zu beeinflussen. Wenngleich wir immer eher die Dialogführung befürworten, sind wir selbst nach einem Jahr Aktivität für den ein oder anderen regelmäßigen Spieler noch immer unbekannt. Viele Momente, mehrere Mitglieder die alle die Geschichte der Gruppierung beeinflusst haben. Auch für mich war diese Gruppe etwas ganz besonderes, denn nach den obigen Kündigungen war für mich ein Teil von TeamElan gestorben. Die Aktivität hat deutlich nachgelassen und die Motivation war eigentlich verschwunden. Dennoch - Tyler würde sagen mein Gutmenschsyndrom - hat mich durch die Verbindung zu Schatten der Rebellion hier gehalten. Die geschlossenen Freundschaften waren immer wieder Anlass, den Kontakt zu suchen. Nichts desto trotz war für fast 3 Monate eine tiefe Flaute zu spüren.


    In der Not, frisst der Teufel fliegen

    Nur durch Zufall hatte ich dann erfahren, dass das damalige Vorstandsteam des ARAR nicht mehr da ist. Aufgrund der Tatsache, dass scheinbar kein Nachfolger gefunden werden konnte, hatten sich die Personalplaner entschlossen, die Stelle offen auszuschreiben. Selbst als mir mehrere Personen geschrieben hatten, dass ich mir das Thema einmal anschauen sollte, machte ich mir keine Hoffnung, da ich zum einen weder ARAR war, noch wirklich aktiv auf dem Server. Dennoch haben mich insbesondere 3 Menschen dazu bewegt, mal “hier” zu rufen und wie es scheinbar das Glück wollte, war ich letzenendes wohl die Qual der Wahl. Wenngleich mir die damalige Rolle als “der wirft gleich hin wenn es schwierig wird” noch vorgehalten wurde, erhielt ich dennoch die Chance.


    Dr. Giovannie Parks und 5 Monate ARAR-Vorstand

    Seit nunmehr 5 Monaten habe ich gemeinsam mit Parks die Vorstandschaft im ARAR inne. Viele - meiner Meinung sehr positiven Entwicklungen - hat der ARAR seither genommen. Ein frischer Wind hat dich ein oder andere Veränderung gemacht, um ein funktionierendes System zu verändern. Insgesamt haben wir in den 5 Monaten den ein oder anderen Meilenstein erreicht. Wenngleich die Zeit auch nicht immer einfach war und wir hier zum Wohle des Servers und “unserer” ARAR argumentiert haben, gab es immer wieder Reibungspunkte. “So viel wie mit euch Beiden mussten wir von Management und auch Administration” noch nie mit der Leitung einer Fraktion verbringen. Auch wenn die getroffene Aussage unserem Empfinden nach eher negativ gemeint war, so gab es uns doch zu erkennen, dass wir im Rückblick vieles gemeistert haben. Schließlich können meist nur dort Späne fallen, wo gehobelt wird. Nicht überraschend aber dennoch ein Schlag war der Rücktritt von Parks einen Tag vor meinem 5-monatigen Jubiläum. Eine sehr schöne und trächtige Zeit lag hinter aus. Auch wenn die Hintergründe teilweise jene sind, welche nach außen scheinen, so war es im Endeffekt doch so, dass die Energie in den eigenen Reihen eingesetzt werden musste. Viele auch teilweise nicht nachvollziehbare Veränderungen gaben immer wieder Anhaltspunkt zur Diskussion, ja sogar zum Streitgespräch.



    Engagement im Verborgenen

    Auch in den Hintergründen hatte ich die Gelegenheit, den ein oder anderen Einblick in das Geschehen hinter den Kulissen von TeamElan zu erhaschen, oder gar meine Ideen aktiv mit einzubringen. Der Server bietet für einen großteil der Spieler natürlich Spaß und Motivation. Zeitgleich ist natürlich (130.000 Registrierte) auch eine hohe Fluktuation zu erkennen. Immer wieder stelle auch ich mir die Frage, was mich auf dem Server hält und es sind hauptsächlich die Freundschaften, welche sich hier entwickelt haben. Auch wenn die ein oder andere Diskussion mit Lutrox über neue Ansätze und Ideen immer wieder schön waren, so stellte sich ein “verlangen” nach mehr Chancen ein, das Projekt TeamElan zu unterstützen. “Wer sichere Schritte tun will, muss sie langsam tun.”, sagt schon ein Sprichwort von Goethe. Immer wieder darauf warten, Gespräche zu führen, um seine Ideen einzubringen haben mich nicht aufgehalten und so versuche ich, das Thema weiterhin voran zu bringen.


    Ein Rückblick zeigt …

    “Man soll die Dinge so nehmen, wie sie kommen. Aber man sollte auch dafür sorgen, dass die Dinge so kommen, wie man sie nehmen möchte.” Insgesamt sind wie gesagt sehr viele schöne Erinnerungen, welche die letzten 1,5 Jahre auf TeamElan gesammelt wurde. Es gibt und gab aber auch den ein oder anderen Frust, so dass selbst Außenstehende wie meine Frau sagten, warum ich das eigentlich mache. Das Thema Dank und Anerkennung findet immer mal wieder Einzug, doch lebt auch häufig das Gefühl der schwäbischen Philosophie: “Nichts gesagt, ist gelobt genug”. Viele verbringen hier - wie selbst das Management, die Administration, sogar die Projektleitung ihre Freizeit und engagieren sich hier unentgeltlich für die Community. Aber häufig sieht man leider nur die Schattenseiten und ist eigentlich nicht dankbar. Ich selbst musste mir da zu Beginn immer wieder an die eigene Nase fassen als Vorstand und wollte es nicht versäumen, in jeder Sonntagsbesprechung zumindest mal ein paar Worte der Dankbarkeit für das Engagement auszusprechen, da auch die ARAR und Ausbilder das alles in ihrer Freizeit machen. Khalil Gibran: “Du magst denjenigen vergessen, mit dem du gelacht hast, aber nie denjenigen, mit dem du geweint hast.”


    Freundschaft über das Spiel hinaus

    Ein wichtiger Schatz, den mir TeamElan gegeben hat sind verschiedene Freundschaften, oder gar mehr. Viele Weggefährten - auch wenn sie teilweise nicht mehr da sind - möchte ich nicht missen. Die schöne Zeit und die vielen Erinnerungen sind ein kostbarer Schatz, welche auch die meiste Motivation bieten. Doch einen, möchte ich hier explizit erwähnen, auch wenn er es vielleicht nicht mag. Tyler ist für mich seit diesen 1,5 Jahren weit mehr, als ein Freund. Über 2.000 Stunden haben wir nun gemeinsam verbracht, über Gott und die Welt gesprochen und die ein oder andere Entscheidung gemeinsam getroffen. Gemeinsam sind wir auf die Nase gefallen und haben immer wieder festgestellt, dass der andere mit seinen Aussagen und Ratschlägen doch nicht ganz so falsch gelegen haben kann. So viel, wie wir in der kurzen Zeit erlebt haben, stelle ich mir vor, dass ich selbst mit einem kleinen Bruder nicht so viel geteilt hätte wie mit dir, Tyler. Dafür möchte ich dir ganz besonders danken.


    Blick über die Kulissen hinaus

    Nahezu alle Funktionen, welche man bei TeamElan außerhalb des Managements inne haben kann, konnte ich mir bereits einmal anschauen und dort meine Erfahrungen und Eindrücke sammeln. Für diese Möglichkeiten danke ich auch den jeweiligen Verantwortlichen. So war es mir möglich, ein relativ guten Rundumblick erhalten und meine eigene Interessen herauszufinden.



    Der Spaß bleibt erhalten

    Auch nach über 1.400 ARAR-Stunden den vielen Stunden in anderer Rolle war der Spaß noch immer da. Immer wieder musste man jedoch einen Schritt gehen und ein Kapitel hinter sich schließen, um ein Neues beginnen zu lassen. Dennoch ist es so, dass nur wer seinen eigenen Weg geht, von niemandem überholt werden kann. Und daher heißt es, sich immer wieder auf den Weg zu machen.


    Namhafte Erwähnungen

    Auch nur wenn hier in meinem Resümee nur wenige Personen namentlich erwähnt sind, heißt das noch lange nicht, dass nicht auch viele andere eine wichtige Rolle für mich hier auf TeamElan gespielt haben oder noch spielen. Mir geht es hier in diesem Thread aber darum einfach mal Danke für die bisherige Zeit zu sagen und dabei spielten halt der ein oder andere eine solch wichtige Rolle, ohne welche ich heute diese Worte nicht schreiben müsste, da ich nicht mehr hier wäre.


    Die Gesellschaft ändert sich

    In den letzten eineinhalb Jahren waren auch die ein oder anderen Veränderungen - nicht nur personell - auf TeamElan zu spüren. So wandelt sich automatisch auch innerhalb einer Community das ein oder andere. Ob immer nur zum Vorteil, oder auch zum Nachteil bleibt einem jedem selbst überlassen zu urteilen, denn schließlich muss jeder für sich entscheiden, warum er auf einem Server spielt und was ihm daran Spaß und Freude bietet. Natürlich gibt es - wenngleich dieser auch teilweise sich verändert - einen “harten Kern”, welcher sich schon seit jeher durch die Annalen von TeamElan zieht. Auch die Veränderungen des Rollenspieles in vielen Bereichen ist zu bemerken. Wie schon vor langem mal erwähnt, ist auch Arma3 nach wie vor eine Kriegssimulation, weshalb das Thema PVP beim ein oder anderen der Gemeinschaft vorgezogen wird. Das Verhalten jedes Einzelnen muss dieser für sich bestimmen und daraus eine Entscheidung über sein Handeln treffen.


    Naja, soviel mal zu ein paar Gedanken der Dankbarkeit und der Reflektion... Sicherlich hätte man das ein oder andere Ausschweifen können, aber ich bin ja nicht aus der Welt, daher könnt ihr auch einfach fragen.


    Euer Carsten

  • Mimimi du musst die Arar Grundsätze alle liken sosnt gibts n derank <3

    Adrian Jones - Rebell mit Stolz



    Dennis Hartgas / David Jones - ARAR mit Bleifuß



    Pate Jones - Beschützer der Neuankömmlinge, Weltversteher und Weltverbesserer