Mit der Waffe unter dem Armaturenbrett

  • Hallo Altis,


    Hier ist Simon Taro, hinterm Lenkrad und 1.70 überm Asfalt. Ich bin erst seit ein paar Tagen auf der Insel, aber schon jetzt hab ich die ein oder andere Situation erlebt, die mich nur den Kopfschütteln lässt. Mein ganzes Leben fahr ich nun schon meinen LKW und hab schon so das ein oder andere auf der Straße erlebt, aber noch nie habe ich eine Waffe gebraucht damit ich das Geld welches ich mir hart erarbeite auch behalten kann.

    Aber fangen wir Vorne an. Ich bin also den gestrigen Tag, so wie immer, meine üblichen Routen gefahren, um mir mein täglich Brot zuverdienen. Alles war wie immer, ein paar Spezialisten hatten ihren schicken Pickup mal wieder vor nen Stein gesetzt und gestalteten nun ihren Innenraum in einem dezenten Rot um und ich musste dann schauen die beiden davon abzuhalten vorzeitig ihrem Schöpfer gegenüber zutreten. Dann noch ein zwei gestrandeten den man helfen musste aber ansonsten war alles sehr ruhig. Gegen Ende meines Arbeitstages aber wurde es, mit zunehmend wacher Bevölkerung der Insel, auch zunehmend unangenehmer auf der Straße. Ein freiwilliger Organspender nach dem anderen raste an mir vorbei und das ein oder andere Gerücht braute sich zusammen, dass sich Überfälle an den Händlern häufen würden. Ich dachte mir nicht viel dabei, da ich ja eh gerade die Zuckerlieferungen an den örtlichen Bäcker von Pyrgos am fahren war. Für die Leute die jetzt nicht wissen welchen ich meine, das ist der neben dem Polizei HQ. Nun könnte man denken: " Hey der hat ja eine echt gute Lage, da sind doch sicher viele Polizisten zugeben und man kann in Ruhe seine Waren abliefern". Ja falsch gedacht, beim ersten Fracht abliefern kamen zwei Gestalten daher zogen mir ihren Kolben vom Gewehr über den Hinterkopf und nahmen mich so wie ich da bluten lag mit in irgendeine Kaschemme. Die beiden hatte wohl schon länger keinen Damenbesuch mehr gehabt, so wie sie es garnicht abwarten konnten mir die Klamotten vom Leib zu reißen. Und so stand ich da, in Unterwäsche und ohne Geld und Handy mitten in der Pampe, entführt direkt vorm Polizei HQ. So fing ich also den Rückweg zu meinem Truck an lief durch die kochende Nachmittagssonne und versuchte das schlechte Gefühl zu verbannen, dass dies nicht das letzte mal an diesem Tag sei, das zwei sehr wenig sprechende Herren daher kommen würden und mir mir nichts dir nichts das Geld entwenden und dann einfach so weiter fahren. Das Tagesziel musste trotzdem noch erbracht werden und so schwang ich mich wieder hinters Steuer, fuhr noch am Klamottenladen vorbei und dann wieder einmal zur Zuckerrohrplantage. Vielleicht hätte ich auch einfach den Laster parken sollen und mich schlafen legen. Aber so kam es wie es kommen musste und ich wurde beim Abliefern meiner Ladung wiedereinmal Überfallen und wiedereinmal direkt vor dem HQ und wiedereinmal mit dem doch sehr kleinen Wortschatz eines: "Das ist ein Überfall" und zack hatte ich wieder einen Kolben am Hinterkopf.


    Und deshalb hab ich nun die gute Bettie als Beifahrerin unterm Armaturenbrett dabei. Ob es nun die Lösung aller Probleme ist oder ob es die Sache nur schlimmer machen wird, werde ich erst die Tage sehen.

    Bis dahin allen eine gute Fahrt und passt da draußen auf euch auf.


    Euer:


    Simon Taro

  • Ich habe ja gehört das viele Kartelle Zuckerlieferanten überfallen um damit Ihr "Meth" zu strecken, da sie wohl zerkleinert ähnlich aussehen.


    Vielleicht sollten man überlegen für eine Zeit lang andere Arbeitsaufträge von Kunden anzunehmen.


    - Ihr Ralf von Schwarzwolf.

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    Schwarzwolf: - "Rollenspielerische Interaktion wurde mündlich wiedergegeben!."