Beiträge von Enzo Castillo

    So, dann will ich mich hier jetzt auch nochmal konstruktiv äußern.

    Ich muss sagen, dass ich die Änderung auch im Nachhinein stark kritisieren muss. Erstenmal das Gute:


    Dass man Gangspots nur als Gang verteidigen darf ist nichts wofür ich mich einsetzen würde, aber im Prinzip eine schöne Idee. Das stärkt den Status einer Gang und sorgt dafür, dass Spots wirklich durch die Gang und nicht durch ein großes Bündnis repräsentiert werden.

    Die Größeneinschränkung ist eine Art gegen das Masse statt Klasse Problem vorzugehen und eine kleinere Gruppe kann sich bei Überfällen besser wehren, da der Gegner nur in sehr begrenzter Mannzahl kommt.


    Jetzt aber zu den negativen Aspekten, welche in meinen Augen stark überwiegen.

    Anfangen will ich mit dem Problem, dass diese wirklich radikale Einschränkung verhindert, mit den Leuten zu spielen und der Gang anzugehören der man möchte. Es müssen Leute aussortiert werden und andere können gar nicht erst rein. Das bringt eine unglaubliche Spannung innerhalb größerer Gangs, da jeder um seinen Platz bangen muss. Dazu kommt, dass auf einer Insel der Größe und Spielerzahl von Altis eine Gruppierung aus 6 Mann nicht reicht. Ja, man kann ja Intern sein, richtig? Dann sind es wenigstens 7. Nein, weil wenn die Gang mit ihren bescheidenen Plätzen von 9 voll ist, du aber trotzdem mit den Leuten zockst, geht das nicht.

    Polizeikämpfe sind auch ein häufig genutztes Argument um das Update zu verteidigen, was ich absolut nicht nachvollziehen kann. Selbst wenn es heißt geht verhältnismäßig vor wird das nie eingehalten. So kommt es ständig dazu, dass uns 5 Mann von einem "Spion" zugetragen wird, dass 20(!) Polizisten im Einsatzchannel sitzen. Es ist absolut unverhältnismäßig in meinen Augen.


    Fazit:Ich und viele meiner Mates können es kaum erwarten, dass die Regel gelockert oder gar ganz entfernt wird. Fakt ist ein Prinzip wie Tanoa funktioniert auf Altis aufgrund der hohen Spielerzahl nicht so gut.

    Auf Tanoa war es aktzeptabel, auf Altis stimmt die relation überhaupt nicht. Es sind so viele Spieler auf Altis, ganz zu schweigen von all den Cops. Es kann sein, dass manche Gangs in manchen Augen übertrieben haben, aber warum sollte man die komplette Community jetzt mit so einer Maßnahme "bestrafen". Auch wenn einige das anders sehen, die Kommentare unter dem Post sprechen für sich.

    Was diesen Abend hier veranstaltet wurde war wirklich einzigartig. Nicht nur haben wir Oscar einen mehr als würdigen Abschied beschert, sondern auch gezeigt, dass diese Community weit über einen standartmäßigen Spielserver hinausgeht. Wir haben das bestmögliche herausgeholt was wir als Community hätten machen können und es war einfach unglaublich, wie viele verschiedene Personen sich daran beteiligt hatten. Mir fehlen ehrlich gesagt bis jetzt die Worte um zu beschreiben, was das für ein Gefühl war die Straße nach Kavala, welche als die Straße der Überfälle und des Chaos gilt, zusammen als Community entlang zu laufen und das alles zu Ehren einer einzelnen Person, welche man noch nie zuvor persönlich getroffen hatte. In dem Moment hatte es niemanden mehr interessiert, in welcher Gang der gegenüber war. Man ist als eine geschlossene Community aufgetreten und hat einer verstorbenen Person, welcher diese Community anscheinend sehr viel bedeutet hat, die letzte Ehre erwiesen, auf unsere Art und mit unseren Mitteln.


    Für mich zeigt das was heute veranstaltet wurde, dass viele Bekanntschaften und Freundschaften weit über das zocken hinaus gehen und wie schwer es für die betroffenen sein kann, wenn man einen solchen Freund verliert, vor allem in einem solch endgültigem Fall. Im Endeffekt bedeutet einem eben nicht nur der Onlinecharakter etwas, sondern die Person hinterm Bildschirm, mit der man Monate und teils auch Jahrelang viel Zeit verbracht hat ist es, die einem etwas bedeutet.


    Was ich heute miterleben durfte war einfach nur unglaublich. Es hat mir mal wieder gezeigt, dass ich mich damals für den richtigen Server entschieden habe. Solche Momente sind es, die diesen Server in meinen Augen von allen anderen unterscheiden und dafür wollte ich unbedingt nochmal sagen:


    Danke Elan

    29.01.39, 07:50

    Residenz Rommfeldt auf Malden


    Ex-Polizist Boris Rommfeldt schaut die morgendlichen Nachrichten im Fernsehen.


    "Und nun zu unseren Tanoa-News. Ex-Polizeiausbilder und Hauptkommissar Marcus Burnett versammelte am Montag einige Polizisten um sich um eine Gewerkschaft innerhalb der Polizei zu gründen. Sie fordern bessere Arbeitsverhältnisse auf Tanoa und die wiedereinstellung des Ronny Rostpogge. Bis dahin möchten sie ihren Dienst auf Tanoa quittieren, mehr dazu im folgendem visuelle Beitrag, welcher von Herrn Burnett verbreitet wird."


    *Schaltet den Fernseher aus und setzt sich an den Computer und fängt an zu schreiben*


    Sehr geehrter Herr Burnett,


    Ich habe von Ihrem "Aufstand" innerhalb der Polizei erfahren. Ich kann Ihnen einzig und allein zur Vernunft raten. Sie setzen sehr viel aufs Spiel für eine sinnlose Sache. Als Beamter haben sie sich dazu verpflichtet, die Bevölkerung zu schützen, pflichtbewusst ihren Dienst zu vollziehen und den befehlen seiner vorgesetzt Folge zu leisten, sofern diese nicht gegen Moral und Ethik verstoßen. Beiße nicht die Hand die dich füttert ist ein Sprichwort, dass das Beamtendasein gut zusammenfasst. Sie und ihre Familie leben vom Staat und bekommen einen ordentlichen Sold ausgezahlt. Mit einem Streik setzen sie ihre Zukunft und die ihrer Familie aufs Spiel ohne Aussicht auf einen wirklichen Erfolg. Wieso? Ganz einfach:

    Das Beamtendasein ist ein vom allgemeinem Arbeitsverhältnis abweichender Zustand. Sie sind kein Bergarbeiter oder Trucker. Sie halten den Staat am laufen und dieser kann sich derartige Unruhen nicht leisten. Ein Staat muss funktionieren was voraussetzt, dass sich alle Beamten seinen Vorgesetzten unterordnen und dessen Befehle befolgt. Aus diesem Grund ist ihnen das streiken untersagt. Warum genau dieser hier keinen Erfolg haben wird ist einfach zu erklären. Sollten die leitenden Organe nun auf sie eingehen könnten andere ihrem Beispiel folgen. Da man es nie allen recht machen kann würde dies den Zusammenbruch des Polizeistaates bedeuten.


    Bedenken Sie auch, dass selbst die Leitung und der Rat an die Gesetze und Regeln des Staates gebunden sind. Fällt jemand nun wegen wiederholten Fehlverhaltens auf, sind sie gezwungen diesen zu entlassen und genau das steht ihnen auch bevor wenn sie nicht einlenken sollten.


    Ich bin auch nicht immer ein Freund von einigen Entscheidungen der Leitung gewesen und auch die Entlassung von Rostpogge bestürzt mich sehr. Dennoch kann ich nur an sie appelieren: setzen sie diesem Wahnsinn ein Ende und nehmen sie, was ihnen bleibt. Eine Kündigung durch die Leitung wird ewig an ihrer Akte Lasten. Denken sie an sich und ihre Familie, es gibt andere Wege.


    MfG,


    B. Rommfeldt



    *ließt den Teil mit den Farmingfahrzeugen*


    "meinen die etwa den Hinterhalt unmittelbar nachdem sie mit meinen Leuten zusammen gefarmt haben?


    Haha, bloß gut ich farme nie, Casino macht viel mehr spaß, hahahaha immer diese Trucker"


    *schaut auf sein Konto und weint*