Beiträge von John Hoxton

    Im Hause Hartman hat sich besagter John Hartman gerade auf seinem Schaukelstuhl niedergelassen und nippt an seinem Tee. Er genießt seine Rente und beschließt, sich (rein interessehalber selbstverständlich) einmal genauer anzusehen, was gerade so bei der Polizei los ist.


    Als er die Seite sieht, auf der eine für ihn durchaus angebrachte Polizeigewerkschaft zur Änderung der Dienstbedingungen auf Tanoa überspitzt und teilweise mangels einer Begründung in den Boden gestampft wird, steigen ihm die Tränen in die Augen und er bekommt heftige Kopfschmerzen.


    Ob dies der Erinnerung an seine eigentlich sehr harmonische Dienstzeit oder der Tatsache geschuldet ist, dass er sich ununterbrochen gegen den Kopf schlägt, sei dahingestellt.

    Für seine Frau, die nunmehr fassungslos den auf seinem Stuhl zusammengesunkenen Hartman anstarrt, ist es jedenfalls nicht zu erkennen.


    Sie bricht die seit ungefähr 3 Minuten anhaltende Stille.


    "Ooch John... was ist denn schon wieder los mit dir?"


    Hartman hebt seinen Kopf und schaut in Richtung Tür.


    "Ach, nicht so wild. Ich habe nur den Fehler gemacht, mir den Trümmerhaufen, der mir einst eine Perspektive auf Altis versprach, wieder einmal anzuschauen.

    Es ist ein einziges Desaster. Auch wenn Kniggemann mir seinen Kündigungsgrund nicht genannt hat, jetzt habe ich, denke ich, endlich Klarheit. Ich kann ihn verstehen.

    Kannst du fassen, was da schon wieder passiert ist?"


    Ein verwirrter als Antwort Blick trifft Hartman.


    Mit einem resignierenden Tonfall deutet er ihn.


    "Nun, es ist nicht so wichtig. Lass mich einfach ein wenig allein.

    Ich muss unbedingt mehr darüber herausfinden, was so gravierendes passiert ist, seitdem sich Schlübell nach Tunesien abgesetzt hat.

    Es muss eine Ursache für diesen Verfall geben."


    Mit einer düsteren Miene verlässt Hartman´s Frau das Zimmer. Sie ahnt, dass etwas geweckt wurde, was zu lange schon in ihm schlummerte.

    Ein äußerst ungutes Gefühl beschleicht sie.


    Mit einem Blick auf seinen längst kalt gewordenen Tee beschließt sich der ehemalige Polizist, seinen Ermittlerruhestand zumindest für eine kurze Zeit aufzuheben, um sich Klarheit zu schaffen.


    Stundenlang sitzt er vor sich hin grübelnd und Monologe führend in seinem Schaukelstuhl.

    Als er schließlich die ersten Sonnenstrahlen in sein Zimmer fallen sieht, geht er zu Bett.

    Keine Antwort auf die selbst gestellte Frage zu finden, lässt ihn jedoch nicht sonderlich ruhig schlafen.

    Neulich beim Überfall:


    Pöser Pandit: "Wir mögen ja Leute, die kooperativ sind und rechts ran fahren ohne uns zu beschießen, das macht die Sache ungemein leichter... nehmen sie ihre Sachen mal wieder mit..."


    Opfer : "Alles klar, danke... aber irgendwie fehlt doch meine Vektor?!"


    Pöser Pandit: "Tja... manche Sachen kommen halt einfach abhanden..."