Beiträge von Reinhardt Falkenhorst

    Lieber Oscar,


    wie kann man dich nur beschreiben. Soll man mit deiner einmaligen Persönlichkeit anfangen? Oder mit den Momenten, die du uns beschert hast? Schreibt man über deine unermüdliche Arbeit als Polizeiausbilder oder als Anker deiner Gang? Man könnte Bücher über dich schreiben, aber am Ende reicht doch nichts davon aus. Du warst all das, und doch so viel mehr als die Summe deiner Teile. Man muss dich getroffen haben, um zu verstehen, dass keine Beschreibung dir gerecht wird. Und wem die Ehre zuteil wurde, dich gekannt zu haben, weiß auch, welch ein besonderer Mensch uns nun geraubt wurde. Wir alle wissen, welche Lücke nun in unserer Mitte klafft. Daher möchte ich dir nun dafür danken, was du uns hinterlassen hast:



    Du hast uns gezeigt, was Toleranz ist.

    Jeden Menschen hast du mit deiner unbeugsamen Freundlichkeit gleich behandelt. Jeden Rekruten, jeden Neuling, jeden Regelbrecher. Auch wenn ich nie ein positives Wort über irgendetwas übrig hatte, hast du dich weiter mit mir abgegeben. Du hast allen eine Chance gegeben, egal wie sie sich verhalten haben. Dieses Vorbild hinterlässt du uns.


    Du hast uns gezeigt, was Mut ist.

    Niemals hast du dich in die Knie zwingen lassen, niemals dir den Mund verbieten lassen. Du hast stets das Richtige getan und dich für uns alle eingesetzt, als wir dich brauchten. Du hast niemals aufgegeben, nie jemanden zurückgelassen und immer bis zum Ende gekämpft. Dieses Vorbild hinterlässt du uns.


    Du hast uns gezeigt, was Elan ist.

    Kein anderer hat so für etwas gebrannt, wie du für uns. Mit unerschöpflicher Motivation bist du Tag für Tag an deine Aufgaben herangetreten und hast Leichtigkeit in die schwierigsten Herausforderungen gebracht. Niemand sonst hat andere mit seiner Begeisterung so anstecken können wie du. Dieses Vorbild hinterlässt du uns.


    Du hast uns gezeigt, was Würde ist.

    Nach deiner Diagnose hatten wir keinen Kontakt mehr. Deine knapp bemessene Zeit wollte ich nicht mit nutzlosen Besserungswünschen verschwenden. Und ich hatte Angst davor, die falschen Worte zu wählen, Worte, die ich später bereuen könnte. Also wählte ich gar keine - das waren die Falschen. Doch von dem, was ich über dich gehört habe, hast du dein Schicksal mit einer Fassung und einem unermüdlichen Optimismus getragen, den wir uns kaum vorstellen können. Was andere brechen würde, hast du ertragen. Dieses Vorbild hinterlässt du uns.


    Du hast uns gezeigt, was Nächstenliebe ist.

    Wenn es ein Wort gibt, womit ich dich in Erinnerung behalten möchte, dann dieses. Wo immer jemand Hilfe brauchte, warst du zur Stelle. Du hast dich niemals unterkriegen lassen und deine Zeit verwendet, um anderen zu helfen. Ob als Ausbilder oder Zivilist – oder einfach als Freund. Dieses Vorbild hinterlässt du uns.



    Oscar, ich werde dir mit dieser Liste nicht gerecht. Du hast unser aller Leben berührt. Manche von uns hast du für immer verändert, auch wenn wir es noch nicht wissen. Du hast das geschafft, was sonst niemand konnte: Du hast unsere Community geeint. Du bist für uns ein Vorbild gewesen, das Bestand haben wird, so lange wir leben. Du wirst nie vergessen.


    Es gäbe noch so viel zu sagen. Am Ende möchte ich nur noch das loswerden, was ich zu deinen Lebzeiten nie geäußert habe. Das, wofür ich ein zu großes Arschloch war, um es dir zu sagen. „gut gespielt oscar“. Und:


    Danke, Oscar.

    [Ein Zettel ist neben die Streikankündigung am Markplatz genagelt. Daneben wurde an das schwarze Brett eine tote Ratte genagelt.]


    Gewerkschaft? Streik? Was erzählen Sie hier für einen hirnverbrannten Schwachsinn? Sie sind Verräter, Fahnenflüchtige, nichts weiter! Sie haben Ihren Eid und Ihre Einheit hintergangen, um sich für Ihre eigene Eitelkeit selbst zu inszenieren. Mit welchem Recht urteilen Sie über andere, wenn Sie selbst Ihre Ehre wegwerfen, um sich im Rampenlicht zu sonnen? Sie haben das Ansehen der Polizei beschmutzt und unser Ziel hintergangen. Ihre Taten sind nichts anderes als Hochverrat! Wenn unsere Leitung weiß, was richtig ist, werden Sie bekommen, was Sie verdienen: Den Strang!


    Hängt die Verräter!


    Findet ihre Unterstützer in der Bevölkerung und stellt auch sie an die Wand! Tötet die Sympathisanten, tötet ihre Nachbarn, tötet ihre Familien! Tötet sie alle! Die Polizei Tanoa war zu weich zum Volk. Es ist Zeit, zu zeigen, was Gehorsam bedeutet! Vernichtet diesen Abschaum, füllt die Massengräber und reinigt Tanoa von dieser Pest! Und wenn die Gräber überquellen, entsorgen wir den Abfall im Meer und färben den Pazifik rot!

    Die Polizei hat eine tatkräftige und engagierte Mitarbeiterin verloren - und alles, was Ihnen einfällt, ist, diese Standardpropaganda zu verbreiten? Haben Sie denn keinerlei Taktgefühl, kein Situationsempfinden? Wollen Sie Ihren Patienten auch eine Unterbodenwäsche andrehen, wenn diese beide Beine in einem Autounfall verloren haben?

    Ihr schamloses Ausnutzen dieser für alle Beteiligten anstrengenden Situation widert mich an. Ich würde Sie ja darum bitten, über sich selbst nachzudenken, aber dabei wird es für Sie wohl zu spät sein. Bleibt nur zu hoffen, dass Ihr Verhalten eher früher als später auffällt und die Konsequenzen gezogen werden, ehe Sie wehrlose Patienten ähnlich angehen.


    RP-Bereich, ihr Dullys :^)

    Herr Backblech, ich weiß, Sie sind ein Arbeitstier durch und durch, aber Sie müssen sich ab und an auch mal fallen lassen und den Dingen ihren Lauf lassen. Eine Feier endet erst dann, wenn der letzte besoffen im Straßengraben eingepennt ist!

    Reiseführer Stratis


    Das Eiland südwestlich von Altis wurde seit Jahrhunderten maßgeblich von Kultur, Politik und Klima seines großen Bruders beeinflusst. Dennoch ist Stratis kein kleineres Altis, sondern hat seinen eigenen Charme.


    Verkehrsanbindung


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    Interessierte Urlauber können Stratis mit der Fähre von Altis aus erreichen. Zweimal täglich starten Schiffe aus den Häfen von Kavala und Pyrgos nach Stratis.


    Mutige Hobbyseeleute können auch mit ihrem eigenen Boot nach Süden starten. Dabei sind jedoch nicht die ca. 30 Kilometer Strecke die größte Gefahr, sondern das im Mittelmeer manchmal unvorhersehbare Wetter. Informieren Sie sich unbedingt vorher ausführlich über mögliche Stürme!

    Der Flughafen wird allein militärisch genutzt und wird nicht von zivilen Maschinen angeflogen.




    Kultur


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    Die Einöde im Meer ist vor allem eines: Klein. Genau das macht Stratis aber für diejenigen so interessant, die sich der Insel öffnen.


    Agia Marina (028|060): Die Bewohner des einzigen Dörfchens Agia Marina kennen sich alle untereinander und pflegen ihre Kultur und ihre Bräuche mit Hingabe. Wer unter den wenigen Dutzend Besuchern ist, die im Jahr hierher kommen, wird herzlich empfangen und in die Dorfgemeinschaft aufgenommen.


    Der Spartaner (026|005): Das Denkmal für die gefallenen Bürger von Altis und Stratis, die im zweiten Weltkrieg zwangsrekrutiert wurden, liegt am südlichen Ende der Insel.


    Tauchsport


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    Im Meer vor Stratis finden sich neben Schiffswracks und Korallenriffen auch einige Sehenswürdigkeiten.


    dOpWLr6.jpgV-22 Osprey (014|048): Vor der Landebahn der Militärbasis liegt das Wrack einer V-22 Osprey. Der Vorgänger der V-44 X Blackfish ist vor einigen Jahren bei der Landung abgestürzt und liegt seitdem vor der Küste von Stratis. Die Militärbasis ist für Zivilisten Sperrgebiet, nach Anmeldung bei den Behörden sind Tauchgänge in Begleitung jedoch gestattet.


    Piratenhöhle (041|074): Der Legende nach haben Piraten an der Küste von Stratis einen gewaltigen Goldschatz in einer Höhle versteckt. Vom Schatz ist nicht mehr viel zu finden, die Höhle selbst ist aber ein lohnendes Ausflugsziel. Vor allem bei Nacht ist die Atmosphäre einmalig, seit die Höhle von den Bewohnern der Insel liebevoll ausgeleuchtet wurde.



    Natur


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    Stratis ist ein Geheimtipp für Wanderer. Abseits des Massentourismus findet sich hier eine unberührte Kargheit, die vom Klima des Mittelmeers geformt wurde.


    Felsenklettern bei Kamino (054|052): Wer keine Lust auf Wandern hat, kann bei Kamino Felswände erklimmen. Neben einer hervorragenden Aussicht kommen hier bei verschiedensten Schwierigkeitsgraden Anfänger und Profis gleichermaßen auf ihre Kosten.


    Lost Places


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    Wegen der Abwesenheit nerviger Touristen und neugieriger Einheimischer wurde der Fels im Laufe der Zeit zum Bollwerk vor Altis ausgebaut. Etliche Militärstützpunkte schossen aus dem Boden und prägten die Insel. Seit der Abrüstung, die 2035 vollendet wurde, verkommen diese Festungen – und haben eine unwiderstehliche Anziehungskraft für Entdecker.


    Camp Maxwell (032|029): Die Basis war schon in der Stratiskrise 2035 verlassen worden. Doch in der Not wurde sie von den letzten Überlebenden der TF Aegis wieder genutzt, um abgeschnitten von der NATO zu überleben. Noch heute finden sich hier Überreste der schweren Kämpfe, die hier stattgefunden haben.


    Weitere lohnenswerte Orte, die durch ihre Abgeschiedenheit und ihre Geschichte bestechen, sind Girna (019|027), LZ Connor (029|018) und das kleine Fischerdörfchen Tsoukalia (042|027).

    Öffentlicher Polizeibericht - 05. August 2038



    Unlizenziertes Propagandablatt im Umlauf


    q1vsmfA.jpgAm Freitag wurden erstmalig Ausgaben einer neuen Zeitung entdeckt, die nicht vom Staat oder einer lizenzierten Institution herausgegeben werden. Ein Impressum fehlt, die Hintermänner des Blattes werden aufgrund der regierungsfeindlichen Inhalte des Fetzens jedoch in den Reihen der Rebellion vermutet.

    Vertrieben wird die Zeitschrift über zwielichtige Mittelsmänner, in Kiosken ist sie nicht erhältlich. Die einzige Zeitschriftenhandlung, die das Blatt anbot, ist gestern Morgen spontan abgebrannt.


    Berichtet wird unter anderem unter angeblich schlechte Zustände im Staatsgefängnis Altis. Zudem wird ohne jegliche Angabe der Quellen ein hochrangiger Polizist schwer belastet. Die Polizei nimmt solche Vorwürfe sehr ernst. Aufgrund dessen werden solche Gerüchte konsequent im Keim erstickt, die Bürger haben stattdessen die Wahrheit verdient. Zu den Anschuldigungen an das Staatsgefängnis haben wir den Direktor höchstpersönlich zu einem Interview eingeladen:



    Die Anschuldigungen gegen das Gefängnis sind damit widerlegt, der Rest der Zeitung ist entsprechend ebenso kritisch zu betrachten. Die angeblichen Anfragen an die Polizei haben nie stattgefunden, keine der Quellen wurde dargelegt.


    3CI4xil.pngAuf der Suche nach den Verantwortlichen hat die Polizei mehrere Spitzel einschleusen können. Einer der verdeckten Ermittler hatte Erfolg und konnte mit dem Handy von einem Laptop eine Karte abfotografieren, auf der angeblich die Position des Verlages zu sehen ist.

    Die Ermittler tappen aktuell noch im Dunkeln, es ist nicht gelungen, die Karte zu entziffern. Der leitende Beamte sagt dazu: „Auf der Karte ist der Schriftzug ‚ᴉǝɹǝʞɔnɹp‘ zu sehen. Wir vermuten, dass dies eine verschlüsselte Nachricht ist, konnten den Code aber noch nicht knacken. Auch das Gebiet, das dort abgebildet ist, ist uns nicht bekannt.“ Wir halten Sie auf dem Laufenden.







    Große Versteigerung in Pyrgos


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    Nachdem „15 aufsässige Inselbewohner nach einen lächerlichen und wirkungslosen Aufstand für immer ins Exil verbannt“ wurden, wie ein Mitarbeiter des Bürgermeisters in einer Ankündigung schrieb, wurden am Dienstag 19 Immobilien der Vertriebenen zwangsversteigert. In einer lockeren Atmosphäre mit Pommes, Currywurst und kostenlosen Feuerwerkskörpern stiegen im Verlauf des Abends die Spannung und die Preise. Ein Haus nach dem anderem wechselte den Eigentümer, darunter das legendäre „Zafir-Haus“ von Ted Bundy und eine Villa, die bis zum Rand mit hoch verarbeiteten Gütern vollgestopft war.


    Als sich die Versteigerung dem Ende zuneigte und die letzte Immobilie unter den Hammer kam, stieg die Vorfreude auf die bevorstehende Sprengung. Doch vorher entschieden sich die Bürgermeister, die Versteigerung mit einem Paukenschlag zu beenden. Zur letzten Immobilie wurden mehrere Boni dazugelegt, die den Kauf versüßen sollten. Zusätzlich zum Haus wurden so ein Tempest (Gerät), ein HEMTT Box, ein Jet, ein Spezialtazer und eine GM6 Lynx mit 7 Magazinen panzerbrechender Munition angeboten. Dank dieser Ergänzungen konnte so ein Rekordpreis erzielt werden und der neue Besitzer ist nun 47 Millionen Altis-Dollar los. Insgesamt haben an diesem Abend über 400 Millionen Altis-Dollar den Besitzer gewechselt. Zuletzt wurden einige Fahrzeuge der Verbannten feierlich gesprengt.


    Gänzlich unabhängig davon bieten wir nun Werbeflächen im Polizeibericht an! Jegliche Unterstellungen, dass dies irgendetwas damit zu tun hätte, dass ein Redaktionsmitglied 47 Millionen Altis-Dollar für eine Garage ausgegeben hat, sind völlig an den Haaren herbeigezogen.


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    █████████████████ beantragt Zensur der Polizeiberichte


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    Ein Anwalt der Kanzlei █████████████████ hat in Reaktion auf █████████████████████████████████████ Klage eingereicht. Um dem Urteil nachzukommen, musste █████████████████████ werden. Zusätzlich werden auch in Zukunft ██████████████████████████████ geprüft und präventiv ██.


    Polizeihauptkommissar ████████████████ äußert sich zum █████████████████████: „Dieser dreckige ███████████ kann mir mal meine █████████████████████ lutschen. Wenn ich den in die Finger kriege, wird er sehen, was ████████████████████████████████████.“


    Aus Rücksicht auf ███████████████████████████ wird █████████████████████████ in Zukunft drastisch ████████ müssen, da alle Berichte ausführlich ██████████████████████████████████████████████████ werden müssen. Der ███████████████████████████ wird daher in Zukunft ████████████████████████████████████████████████. Zudem wird die Berichterstattung über ████████████ eingestellt, da ███████████████████████████████████████████████████████████████ ████████████████████████████. Stattdessen wird in Zukunft über unproblematischere Themen wie Gartenbau, Damenrasierer und Hundesalons berichtet.



    So oder ähnlich könnten in Zukunft Polizeiberichte aussehen, wenn wir uns von Anwälten und ihren Klagen einschüchtern ließen. So weit wird es aber nicht kommen. Unsere Berichte werden weiterhin unabhängig und ehrlich veröffentlicht. Eine Zensur wird niemals stattfinden. Jeder Bürger muss sich dabei bewusst sein, dass das öffentliche Interesse an der Berichterstattung sein Bildrecht überwiegt. Bilder von Straftätern und anderen Personen öffentlichen Interesses und die dazugehörigen Berichte werden weiterhin unzensiert veröffentlicht.



    Polizei hautnah


    OW9xByJ.jpgAls die Kollegen der Polizei Tanoa erneut zu einer Fortbildung fahren mussten, kam einem der Beamten eine Idee: Anstatt wie üblich mit den gepanzerten Sonderwagen den Weg zu bestreiten, könnte man den Kontakt mit der Bevölkerung suchen und sich wie der einfache Bürger mit dem Bus zur Fortbildung begeben. Gesagt, getan, versammelten sich die Kollegen um einen Zivilisten in der Bushaltestelle und suchten den Kontakt.


    Der Dienstälteste der beteiligten Beamten verbuchte die Aktion als vollen Erfolg: „Wir konnten unsere Beziehung zur Zivilbevölkerung wieder deutlich verbessern. In Zukunft werden wir uns deutlich mehr in das zivile Leben einfinden. Verständigung ist wichtig, und wenn man nicht die Perspektive der Bevölkerung kennt, wird diese natürlich deutlich erschwert.“


    Der neunjährige Benni, der an der Bushaltestelle auf den Schulbus gewartet hat, freut sich über die neuen Erfahrungen: „Ein Polizist hat mir gesagt, er zeigt mir einen richtigen Hasen. Dann hat er █████████████████████████ ████████████████████████████ ████████████.


    Reiseführer Tanoa (Teil II)



    Natur


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    Wer bei der Natur auf Tanoa nur an Wald denkt, liegt falsch. Neben einem grünen Blättermeer, das sich bis an den Horizont erstreckt, hat Tanoa noch weitere beeindruckende Orte zu bieten.


    Getränkehöhle (095|091): Den Überblick über die Insel bekommt man am besten auf einem der zahlreichen Felsen, die sich über die Insel erheben. Einer dieser Berge ist von Lakatoro aus zu erreichen. Durch eine Höhle kommt man zum 332 Meter hohen Gipfel, von dem aus man einen Großteil des Zentralbeckens bis zu Georgetown im Westen und der Mine im Osten überblicken kann. Zum Spaß haben Unbekannte am Eingang der Höhle ein Schild angebracht, welches sie als Spirituosengeschäft anpreist.


    Baumbrücke (106|087): In der Nähe des Tempels findet sich mit 405 Metern Höhe ein noch größerer Berg. Die Höhe ist jedoch nicht, was den Reiz an dieser Gipfelkette ausmacht. Neben dem genauso beeindruckenden Ausblick findet sich auch eine 20 Meter tiefe Schlucht, die allein von einem Baumstamm überbrückt wird. Ein lohnendes Ziel für Adrenalinjunkies – aber Sicherheit geht vor. Überqueren Sie die Brücke nur gesichert!


    Hohler Berg (115|116): Ein weiterer Aussichtspunkt in der Nähe von Comms Bravo besticht nicht nur durch seine Höhe von 378 Metern, sondern auch durch die ausgehöhlte Steinformation, durch die man zum Gipfel gelangt. Ein unscheinbarer Höhleneingang am Fuß der Steine führt zum Gipfel und einem Blick auf den Vulkan.


    Der Vulkan (097|121): Der Mont Tanoa, wie der Vulkan offiziell heißt, ist neben dem höchsten Punkt der Insel auch ihr Wahrzeichen. Der inaktive Vulkan ist ein beliebtes Ausflugsziel, viele nehmen sich als Souvenir einen Brocken Gestein aus der Caldera mit. Zu beachten ist, dass die Radaranlage am südlichen Kraterrand zwischen verschiedenen Gruppierungen die Hände wechselt und oft Ort blutiger Gefechte ist. Daher wird angeraten, das Kommunikationszentrum zu meiden und den Vulkan vom nördlichen Kraterrand aus zu betreten.


    Korallenriff mit Wattwanderung (063|146): Neben wuchtigen Felskolossen gibt es auf Tanoa auch kleinere Naturwunder zu bestaunen. Nördlich von La Rochelle zieht sich auf einer Länge von vier Kilometern ein Korallenriff entlang, welches bei Ebbe betreten werden kann. Solche Wattwanderungen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, sollten aber nur unter Begleitung eines erfahrenen Gruppenleiters durchgeführt werden. Nicht nur kann die Natur bei falscher Begehung geschädigt werden, auch ein unerwarteter Einbruch der Flut kann tödlich enden.


    Steinbrücke (108|145): Östlich des Riffs liegt eine natürliche Steinbrücke, die über den Pazifik zu einem abgeschiedenen Einheimischendorf führt. Die Brücke ist nicht nur Heimat für zahlreiche Pflanzenarten, sondern auch ein beliebtes Ziel für waghalsige Hubschrauberpiloten und Klippenspringer. Beides ist nicht nur wegen der geringen Wassertiefe von knapp 2 Metern nicht zu empfehlen.


    Natürlicher Pool (048|092): Wer von Wandergruppen und dem Lärm der Großstadt genug hat, kann sich in eine natürliche Grotte nahe der Hauptstraße von Georgetown nach Regina zurückziehen. Von Felsen eingeschlossen findet sich dort ein natürlicher Pool, in dem man die Sorgen des Alltags vergisst.



    Lost Places


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    Im Gegensatz zu Altis hat Tanoa nie eine schwere Wirtschaftskrise erlebt. Daher ist ein Großteil der Anlagen auf der Insel noch in Betrieb, verlassene Gebäude wurden abgerissen. Findige Entdecker können trotzdem auf einige interessante Orte stoßen.


    Im Zweiten Weltkrieg wurde Tanoa bis an die Zähne bewaffnet und zur bewaldeten Festung umfunktioniert. Als Bollwerk gegen einen möglichen japanischen Gegenangriff haben die Amerikaner jeden Fleck der Insel genutzt, um eine Invasion abzuwehren. Der große Angriff kam nie, einige Luftkämpfe wurden über Tanoa aber doch ausgetragen. Daher lassen sich neben heute verlassenen Festungsanlagen auch einige Flugzeugwracks finden.


    Militäranlagen: Die Militäranlagen sind über die gesamte Insel verstreut und zu zahlreich, um sie alle aufzulisten. Die größte Anlage befindet sich auf der Insel Sosovu (027|091) nahe Muaceba. Die gesamte Insel wurde damals zur Festung umgebaut. Eine weitere kleinere Anlage (057|107) befindet sich direkt in Georgetown neben dem Hauptquartier. Diese Anlage ist als einzige abgesichert worden und lässt sich gefahrlos betreten. Bei anderen Befestigungen ist Vorsicht geboten, da Blindgänger und Landminen bis heute tödlich sein können. Eine weniger große Festung überblickt La Rochelle. Die Bunkeranlage (090|133) ist zwar nicht die größte, bietet aber einen beeindruckenden Ausblick über La Rochelle und die nördlichen Inseln.


    Flugzeugwrack (045|105): In der Bucht von Georgetown liegt ein Flugzeugwrack, welches im Zweiten Weltkrieg abgestürzt ist und auf dem Wasser zerschellte. Über ein Gebiet von 200 Metern Länge liegen verstreut Wrackteile auf dem Meeresboden. Ein intakteres Wrack (136|044) ragt vor der Küste von Doodstil aus dem Wasser. Der Bomber ist trotz seiner unsanften Landung noch gut erhalten.


    Labyrinth (041|123): Bei Belfort ist neben weiteren versteckten Bunkern auch ein verlassener Irrgarten zu finden. Über dieses kuriose Bauwerk ist leider nichts weiter bekannt. Besonders die merkwürdige Anordnung der Wände und die Zusammensetzung aus befestigten Betonmauern, wie sie sonst nur in Bunkern gefunden werden, werfen Fragen auf.



    Freizeit


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    Wer einfach nur seinen Spaß haben möchte, kommt auch auf Tanoa auf seine Kosten. Neben den Einkaufsmeilen und Bars in Georgetown gibt es auch auf dem Rest der Insel einiges zu erleben.


    Fahrzeugteststrecke (038|134): Mit dem Wassserski über die Wellen zu donnern, ist für viele schon ein Höhepunkt. Noch besser ist es, wenn man damit direkt zum nächsten Ziel kommt. In der Nähe des verlassenen Militärflughafens liegt eine Fahrzeugteststrecke. Der Parcours, der erst nur dem Militär zu Trainingszwecken zur Verfügung stand, wurde kürzlich für die Öffentlichkeit geöffnet und stellt jeden Stoßdämpfer auf die Probe.


    Lijnhaven (117|026): Wer das Stadtleben abseits des Trubels von Georgetown erleben möchte, ist in Lijnhaven richtig. Das „Venedig des Pazifik“, wie es Einheimische gerne nennen, beeindruckt mit seinen engen Gassen und Brücken über die Kanäle. Neben einem einmaligen Stadtbild gibt es auch in Lijnhaven Einkaufsmöglichkeiten, eine U-Bahn-Station und einen Autoverleih. Verschiedene Hotels können Urlauber in der Nähe des Flughafens zu attraktiven Preisen einquartieren. Das Vergnügen wird allein vom gelegentlichen Fluglärm getrübt. Kürzlich wurde die niederländische Festung in der „Vliegende Hollander Baai“ zum Höchstsicherheitsgefängnis umfunktioniert. Die Regierung versichert jedoch, dass Urlauber neben einer getrübten Aussicht keinerlei Ausbrüche oder ähnliches zu befürchten haben.

    Reiseführer Tanoa


    Das Juwel des Pazifiks ist trotz reichhaltiger Geschichte und einer beeindruckenden Natur noch immer nur ein Geheimtipp – zu Unrecht. Tanoa ist ein einmaliges Erlebnis abseits des Bekannten, das man so schnell nicht vergisst.


    Verkehrsanbindung


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    Aufgrund seiner turbulenten Geschichte, in der Tanoa von verschiedensten Mächten kolonialisiert wurde, verfügt Tanoa über verschiedene See- und Flughäfen.


    Die ehemals französischen La Rochelle und Ouméré verfügen beide über Häfen. Bei La Rochelle ist zudem ein gut ausgebauter Flughafen zu finden.

    Die Hauptstadt Georgetown ist mit der U-Bahn und dem Schiff zu erreichen. Der nächste Flughafen von Georgetown aus ist der Aéroport de Tanoa in Lifou. Von diesem internationalen Flughafen aus starten täglich Flugzeuge nach Singapur, Hong Kong, Seoul und Sidney. Die nächste Verbindung nach Altis führt über Seoul nach Rom, von wo aus Altis angeflogen wird.


    Lijnhaven, das einst von den Niederlanden regiert wurde, verfügt ebenfalls über einen eigenen Flughafen und Seehafen. Die U-Bahn verbindet alle Großstädte, in denen es auch Autovermietungen gibt.


    Für Privatpiloten interessant ist der Flugplatz Bala (020|035). Auch wenn der Flugplatz nicht von größeren Fluglinien angesteuert wird, können hier kleinere Maschinen bei geringen Flughafengebühren starten und landen.


    Kultur


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    Die Insel blickt auf eine lange Geschichte unter verschiedensten politischen Systemen, Herrschern und Religionen zurück. Viele Relikte davon prägen das Inselleben noch heute.


    Einheimischendörfer: Die Einheimischendörfer der Ureinwohner sind zwar keine Originale aus der Zeit vor der Kolonialisierung – die Holzhütten überleben im Schnitt nur 20 Jahre – aber sind dennoch authentische Nachbauten, die bis heute von den wenigen verbliebenen Ureinwohnern gepflegt werden. Die größten Dörfer heißen Nasua (113|123), Laikoro (016|061), Taga (123|018) und Bua Bua (132|029). Die Einheimischen sind sehr gastfreundlich, dennoch sollte man die Privatsphäre und vor allem die heiligen Orte respektieren.


    Kathedrale: In Georgetown findet sich eine beeindruckende Kathedrale, die im 18. Jahrhundert von Missionaren erbaut wurde. Der dahinterliegende Park ist offen zugänglich. Die grüne Oase bietet eine einmalige Ruhe mitten in der aufstrebenden Großstadt.


    Friedhöfe: Die Friedhöfe Tanoas sind keine Orte des Todes, sondern des Lebens. In der Kultur Tanoas werden die Ruhestätten liebevoll gepflegt und instandgehalten, da dort oft Feste zu Ehren der Verstorbenen stattfinden. Jeder einzelne Friedhof ist einmalig und lädt zum Verweilen ein. Der größte und am leichtesten zugängliche Friedhof liegt in Georgetown.


    Historische Orte


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    Wegen der Umweltbedingungen auf Tanoa und des weit reichenden Waldes wurden die meisten Häuser traditionell aus Holz gebaut. Daher gibt keine Ausgrabungsstätten, die über die Anfänge Tanoas berichten könnten. Dafür finden sich jedoch einige jüngere Zeitzeugen.


    Tempel: Der Tempel ist ein Relikt einer untergegangenen Zivilisation, die Tanoa einst beherrschte. Auch wenn sich die Natur die Stätte zurückerobert hat, sind große Teile noch vergleichsweise gut erhalten. Leider hat sich in jüngerer Vergangenheit die Rebellion den Ort zu Eigen gemacht. Dabei entstanden schwere Schäden an dieser einmaligen Stätte.


    Minen (092|090): Ebenfalls von dieser untergegangenen Kultur zeugen die verschlossenen Eingänge zu den alten Minen. Archäologen vermuten, dass dort einst Eisen und Kupfer gefördert wurden. Diese Metalle legten den Grundstein für die militärische Macht der vergessenen Zivilisation, wodurch sie über genug Ressourcen verfügte, um Monumente wie den Tempel zu erbauen.


    Alte Rebellen- und Banditendörfer: Die alten Rebellendörfer und Banditenlager lassen kaum erahnen, was dort einst geschehen ist. Für Nostalgiker sind diese Orte dennoch einen Besuch wert – allein, um in den Erinnerungen zu schwelgen. Tobakoro (087|036) und Lutango (109|078) befanden sich einst in der Hand der Rebellen, Lakatoro (091|087), Port Boisé (127|032) und Lailai (036|021) dienten als Heimat der Banditen.


    Tauchsport


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    Bei tropischen Gewässern denkt wohl jeder zuerst an Korallenriffe. Doch auf Tanoa ist unter Wasser noch viel mehr zu finden, schließlich hatte das Meer für die Menschen dort schon immer eine zentrale Bedeutung.


    Meeresgräben: Tanoa liegt auf dem pazifischen Feuerring. Neben schweren Erdbeben und Vulkanausbrüchen tun sich auch tiefe Spalten auf dem Meeresgrund auf. Zwar ist auf Tanoa nicht der Marianengraben zu finden, einige Furchen (107|056) auf dem Boden des Meeres lassen aber dennoch erahnen, welche Kräfte Tanoa geformt haben.


    Korallenriff (055|059): An eine solche Furche grenzt auch ein weitläufiges Korallenriff bei den Yani-Inseln. Aufgrund des Klimawandels ist ein Großteil der Korallenriffe abgestorben, weite Teile des Meeresbodens sind versandet. Das große Riff zwischen Katkoula und Lifou hat überlebt, aber nicht ohne schwere Schäden.


    Schiffswrack (056|060): Direkt in der Nähe dieses Riffs ist das Wrack eines Kriegsschiffes zu finden. Während vom Schiffsrumpf nicht mehr viel übrig ist, sind die Kanonen, die in der Umgebung des Schiffsskeletts ruhen, noch erstaunlich gut erhalten.


    Riff mit Wrack (045|070): Ein weiteres Schiff ist auf einem Korallenriff nordwestlich davon auf Grund gelaufen und zerbrochen. Der Fischkutter ruht seitdem in zwei Teilen auf dem Riff und wurde zur Heimat vielfältiger Korallen, Fische und anderer Meereslebewesen.


    Steinbogen (041|100): Zwischen Yasa und Georgetown findet sich eine nicht weniger beeindruckende Felsformation. Der ca. 50 Meter breite Steinbogen überspannt eine Kuhle auf dem Meeresgrund und bildet so unter Wasser eine natürliche Kuppel. Die riesige Felsformation ist leicht von Georgetown zu erreichen und ein lohnendes Ziel für Novizen und erfahrene Taucher gleichermaßen. Noch beeindruckender ist der Felstunnel (038|072) bei Rautake, der auf einer Länge von ca. 100 Metern den Meeresgrund überdeckt. Ein absoluter Geheimtipp, den wir wirklich jedem ans Herz legen, der Tanoa erleben möchte!