Beiträge von Reinhardt Falkenhorst

    Die Polizei hat eine tatkräftige und engagierte Mitarbeiterin verloren - und alles, was Ihnen einfällt, ist, diese Standardpropaganda zu verbreiten? Haben Sie denn keinerlei Taktgefühl, kein Situationsempfinden? Wollen Sie Ihren Patienten auch eine Unterbodenwäsche andrehen, wenn diese beide Beine in einem Autounfall verloren haben?

    Ihr schamloses Ausnutzen dieser für alle Beteiligten anstrengenden Situation widert mich an. Ich würde Sie ja darum bitten, über sich selbst nachzudenken, aber dabei wird es für Sie wohl zu spät sein. Bleibt nur zu hoffen, dass Ihr Verhalten eher früher als später auffällt und die Konsequenzen gezogen werden, ehe Sie wehrlose Patienten ähnlich angehen.


    RP-Bereich, ihr Dullys :^)

    Herr Backblech, ich weiß, Sie sind ein Arbeitstier durch und durch, aber Sie müssen sich ab und an auch mal fallen lassen und den Dingen ihren Lauf lassen. Eine Feier endet erst dann, wenn der letzte besoffen im Straßengraben eingepennt ist!

    Reiseführer Stratis


    Das Eiland südwestlich von Altis wurde seit Jahrhunderten maßgeblich von Kultur, Politik und Klima seines großen Bruders beeinflusst. Dennoch ist Stratis kein kleineres Altis, sondern hat seinen eigenen Charme.


    Verkehrsanbindung


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    Interessierte Urlauber können Stratis mit der Fähre von Altis aus erreichen. Zweimal täglich starten Schiffe aus den Häfen von Kavala und Pyrgos nach Stratis.


    Mutige Hobbyseeleute können auch mit ihrem eigenen Boot nach Süden starten. Dabei sind jedoch nicht die ca. 30 Kilometer Strecke die größte Gefahr, sondern das im Mittelmeer manchmal unvorhersehbare Wetter. Informieren Sie sich unbedingt vorher ausführlich über mögliche Stürme!

    Der Flughafen wird allein militärisch genutzt und wird nicht von zivilen Maschinen angeflogen.




    Kultur


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    Die Einöde im Meer ist vor allem eines: Klein. Genau das macht Stratis aber für diejenigen so interessant, die sich der Insel öffnen.


    Agia Marina (028|060): Die Bewohner des einzigen Dörfchens Agia Marina kennen sich alle untereinander und pflegen ihre Kultur und ihre Bräuche mit Hingabe. Wer unter den wenigen Dutzend Besuchern ist, die im Jahr hierher kommen, wird herzlich empfangen und in die Dorfgemeinschaft aufgenommen.


    Der Spartaner (026|005): Das Denkmal für die gefallenen Bürger von Altis und Stratis, die im zweiten Weltkrieg zwangsrekrutiert wurden, liegt am südlichen Ende der Insel.


    Tauchsport


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    Im Meer vor Stratis finden sich neben Schiffswracks und Korallenriffen auch einige Sehenswürdigkeiten.


    dOpWLr6.jpgV-22 Osprey (014|048): Vor der Landebahn der Militärbasis liegt das Wrack einer V-22 Osprey. Der Vorgänger der V-44 X Blackfish ist vor einigen Jahren bei der Landung abgestürzt und liegt seitdem vor der Küste von Stratis. Die Militärbasis ist für Zivilisten Sperrgebiet, nach Anmeldung bei den Behörden sind Tauchgänge in Begleitung jedoch gestattet.


    Piratenhöhle (041|074): Der Legende nach haben Piraten an der Küste von Stratis einen gewaltigen Goldschatz in einer Höhle versteckt. Vom Schatz ist nicht mehr viel zu finden, die Höhle selbst ist aber ein lohnendes Ausflugsziel. Vor allem bei Nacht ist die Atmosphäre einmalig, seit die Höhle von den Bewohnern der Insel liebevoll ausgeleuchtet wurde.



    Natur


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    Stratis ist ein Geheimtipp für Wanderer. Abseits des Massentourismus findet sich hier eine unberührte Kargheit, die vom Klima des Mittelmeers geformt wurde.


    Felsenklettern bei Kamino (054|052): Wer keine Lust auf Wandern hat, kann bei Kamino Felswände erklimmen. Neben einer hervorragenden Aussicht kommen hier bei verschiedensten Schwierigkeitsgraden Anfänger und Profis gleichermaßen auf ihre Kosten.


    Lost Places


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    Wegen der Abwesenheit nerviger Touristen und neugieriger Einheimischer wurde der Fels im Laufe der Zeit zum Bollwerk vor Altis ausgebaut. Etliche Militärstützpunkte schossen aus dem Boden und prägten die Insel. Seit der Abrüstung, die 2035 vollendet wurde, verkommen diese Festungen – und haben eine unwiderstehliche Anziehungskraft für Entdecker.


    Camp Maxwell (032|029): Die Basis war schon in der Stratiskrise 2035 verlassen worden. Doch in der Not wurde sie von den letzten Überlebenden der TF Aegis wieder genutzt, um abgeschnitten von der NATO zu überleben. Noch heute finden sich hier Überreste der schweren Kämpfe, die hier stattgefunden haben.


    Weitere lohnenswerte Orte, die durch ihre Abgeschiedenheit und ihre Geschichte bestechen, sind Girna (019|027), LZ Connor (029|018) und das kleine Fischerdörfchen Tsoukalia (042|027).

    Öffentlicher Polizeibericht - 05. August 2038



    Unlizenziertes Propagandablatt im Umlauf


    q1vsmfA.jpgAm Freitag wurden erstmalig Ausgaben einer neuen Zeitung entdeckt, die nicht vom Staat oder einer lizenzierten Institution herausgegeben werden. Ein Impressum fehlt, die Hintermänner des Blattes werden aufgrund der regierungsfeindlichen Inhalte des Fetzens jedoch in den Reihen der Rebellion vermutet.

    Vertrieben wird die Zeitschrift über zwielichtige Mittelsmänner, in Kiosken ist sie nicht erhältlich. Die einzige Zeitschriftenhandlung, die das Blatt anbot, ist gestern Morgen spontan abgebrannt.


    Berichtet wird unter anderem unter angeblich schlechte Zustände im Staatsgefängnis Altis. Zudem wird ohne jegliche Angabe der Quellen ein hochrangiger Polizist schwer belastet. Die Polizei nimmt solche Vorwürfe sehr ernst. Aufgrund dessen werden solche Gerüchte konsequent im Keim erstickt, die Bürger haben stattdessen die Wahrheit verdient. Zu den Anschuldigungen an das Staatsgefängnis haben wir den Direktor höchstpersönlich zu einem Interview eingeladen:



    Die Anschuldigungen gegen das Gefängnis sind damit widerlegt, der Rest der Zeitung ist entsprechend ebenso kritisch zu betrachten. Die angeblichen Anfragen an die Polizei haben nie stattgefunden, keine der Quellen wurde dargelegt.


    3CI4xil.pngAuf der Suche nach den Verantwortlichen hat die Polizei mehrere Spitzel einschleusen können. Einer der verdeckten Ermittler hatte Erfolg und konnte mit dem Handy von einem Laptop eine Karte abfotografieren, auf der angeblich die Position des Verlages zu sehen ist.

    Die Ermittler tappen aktuell noch im Dunkeln, es ist nicht gelungen, die Karte zu entziffern. Der leitende Beamte sagt dazu: „Auf der Karte ist der Schriftzug ‚ᴉǝɹǝʞɔnɹp‘ zu sehen. Wir vermuten, dass dies eine verschlüsselte Nachricht ist, konnten den Code aber noch nicht knacken. Auch das Gebiet, das dort abgebildet ist, ist uns nicht bekannt.“ Wir halten Sie auf dem Laufenden.







    Große Versteigerung in Pyrgos


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    Nachdem „15 aufsässige Inselbewohner nach einen lächerlichen und wirkungslosen Aufstand für immer ins Exil verbannt“ wurden, wie ein Mitarbeiter des Bürgermeisters in einer Ankündigung schrieb, wurden am Dienstag 19 Immobilien der Vertriebenen zwangsversteigert. In einer lockeren Atmosphäre mit Pommes, Currywurst und kostenlosen Feuerwerkskörpern stiegen im Verlauf des Abends die Spannung und die Preise. Ein Haus nach dem anderem wechselte den Eigentümer, darunter das legendäre „Zafir-Haus“ von Ted Bundy und eine Villa, die bis zum Rand mit hoch verarbeiteten Gütern vollgestopft war.


    Als sich die Versteigerung dem Ende zuneigte und die letzte Immobilie unter den Hammer kam, stieg die Vorfreude auf die bevorstehende Sprengung. Doch vorher entschieden sich die Bürgermeister, die Versteigerung mit einem Paukenschlag zu beenden. Zur letzten Immobilie wurden mehrere Boni dazugelegt, die den Kauf versüßen sollten. Zusätzlich zum Haus wurden so ein Tempest (Gerät), ein HEMTT Box, ein Jet, ein Spezialtazer und eine GM6 Lynx mit 7 Magazinen panzerbrechender Munition angeboten. Dank dieser Ergänzungen konnte so ein Rekordpreis erzielt werden und der neue Besitzer ist nun 47 Millionen Altis-Dollar los. Insgesamt haben an diesem Abend über 400 Millionen Altis-Dollar den Besitzer gewechselt. Zuletzt wurden einige Fahrzeuge der Verbannten feierlich gesprengt.


    Gänzlich unabhängig davon bieten wir nun Werbeflächen im Polizeibericht an! Jegliche Unterstellungen, dass dies irgendetwas damit zu tun hätte, dass ein Redaktionsmitglied 47 Millionen Altis-Dollar für eine Garage ausgegeben hat, sind völlig an den Haaren herbeigezogen.


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    █████████████████ beantragt Zensur der Polizeiberichte


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    Ein Anwalt der Kanzlei █████████████████ hat in Reaktion auf █████████████████████████████████████ Klage eingereicht. Um dem Urteil nachzukommen, musste █████████████████████ werden. Zusätzlich werden auch in Zukunft ██████████████████████████████ geprüft und präventiv ██.


    Polizeihauptkommissar ████████████████ äußert sich zum █████████████████████: „Dieser dreckige ███████████ kann mir mal meine █████████████████████ lutschen. Wenn ich den in die Finger kriege, wird er sehen, was ████████████████████████████████████.“


    Aus Rücksicht auf ███████████████████████████ wird █████████████████████████ in Zukunft drastisch ████████ müssen, da alle Berichte ausführlich ██████████████████████████████████████████████████ werden müssen. Der ███████████████████████████ wird daher in Zukunft ████████████████████████████████████████████████. Zudem wird die Berichterstattung über ████████████ eingestellt, da ███████████████████████████████████████████████████████████████ ████████████████████████████. Stattdessen wird in Zukunft über unproblematischere Themen wie Gartenbau, Damenrasierer und Hundesalons berichtet.



    So oder ähnlich könnten in Zukunft Polizeiberichte aussehen, wenn wir uns von Anwälten und ihren Klagen einschüchtern ließen. So weit wird es aber nicht kommen. Unsere Berichte werden weiterhin unabhängig und ehrlich veröffentlicht. Eine Zensur wird niemals stattfinden. Jeder Bürger muss sich dabei bewusst sein, dass das öffentliche Interesse an der Berichterstattung sein Bildrecht überwiegt. Bilder von Straftätern und anderen Personen öffentlichen Interesses und die dazugehörigen Berichte werden weiterhin unzensiert veröffentlicht.



    Polizei hautnah


    OW9xByJ.jpgAls die Kollegen der Polizei Tanoa erneut zu einer Fortbildung fahren mussten, kam einem der Beamten eine Idee: Anstatt wie üblich mit den gepanzerten Sonderwagen den Weg zu bestreiten, könnte man den Kontakt mit der Bevölkerung suchen und sich wie der einfache Bürger mit dem Bus zur Fortbildung begeben. Gesagt, getan, versammelten sich die Kollegen um einen Zivilisten in der Bushaltestelle und suchten den Kontakt.


    Der Dienstälteste der beteiligten Beamten verbuchte die Aktion als vollen Erfolg: „Wir konnten unsere Beziehung zur Zivilbevölkerung wieder deutlich verbessern. In Zukunft werden wir uns deutlich mehr in das zivile Leben einfinden. Verständigung ist wichtig, und wenn man nicht die Perspektive der Bevölkerung kennt, wird diese natürlich deutlich erschwert.“


    Der neunjährige Benni, der an der Bushaltestelle auf den Schulbus gewartet hat, freut sich über die neuen Erfahrungen: „Ein Polizist hat mir gesagt, er zeigt mir einen richtigen Hasen. Dann hat er █████████████████████████ ████████████████████████████ ████████████.


    Reiseführer Tanoa (Teil II)



    Natur


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    Wer bei der Natur auf Tanoa nur an Wald denkt, liegt falsch. Neben einem grünen Blättermeer, das sich bis an den Horizont erstreckt, hat Tanoa noch weitere beeindruckende Orte zu bieten.


    Getränkehöhle (095|091): Den Überblick über die Insel bekommt man am besten auf einem der zahlreichen Felsen, die sich über die Insel erheben. Einer dieser Berge ist von Lakatoro aus zu erreichen. Durch eine Höhle kommt man zum 332 Meter hohen Gipfel, von dem aus man einen Großteil des Zentralbeckens bis zu Georgetown im Westen und der Mine im Osten überblicken kann. Zum Spaß haben Unbekannte am Eingang der Höhle ein Schild angebracht, welches sie als Spirituosengeschäft anpreist.


    Baumbrücke (106|087): In der Nähe des Tempels findet sich mit 405 Metern Höhe ein noch größerer Berg. Die Höhe ist jedoch nicht, was den Reiz an dieser Gipfelkette ausmacht. Neben dem genauso beeindruckenden Ausblick findet sich auch eine 20 Meter tiefe Schlucht, die allein von einem Baumstamm überbrückt wird. Ein lohnendes Ziel für Adrenalinjunkies – aber Sicherheit geht vor. Überqueren Sie die Brücke nur gesichert!


    Hohler Berg (115|116): Ein weiterer Aussichtspunkt in der Nähe von Comms Bravo besticht nicht nur durch seine Höhe von 378 Metern, sondern auch durch die ausgehöhlte Steinformation, durch die man zum Gipfel gelangt. Ein unscheinbarer Höhleneingang am Fuß der Steine führt zum Gipfel und einem Blick auf den Vulkan.


    Der Vulkan (097|121): Der Mont Tanoa, wie der Vulkan offiziell heißt, ist neben dem höchsten Punkt der Insel auch ihr Wahrzeichen. Der inaktive Vulkan ist ein beliebtes Ausflugsziel, viele nehmen sich als Souvenir einen Brocken Gestein aus der Caldera mit. Zu beachten ist, dass die Radaranlage am südlichen Kraterrand zwischen verschiedenen Gruppierungen die Hände wechselt und oft Ort blutiger Gefechte ist. Daher wird angeraten, das Kommunikationszentrum zu meiden und den Vulkan vom nördlichen Kraterrand aus zu betreten.


    Korallenriff mit Wattwanderung (063|146): Neben wuchtigen Felskolossen gibt es auf Tanoa auch kleinere Naturwunder zu bestaunen. Nördlich von La Rochelle zieht sich auf einer Länge von vier Kilometern ein Korallenriff entlang, welches bei Ebbe betreten werden kann. Solche Wattwanderungen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, sollten aber nur unter Begleitung eines erfahrenen Gruppenleiters durchgeführt werden. Nicht nur kann die Natur bei falscher Begehung geschädigt werden, auch ein unerwarteter Einbruch der Flut kann tödlich enden.


    Steinbrücke (108|145): Östlich des Riffs liegt eine natürliche Steinbrücke, die über den Pazifik zu einem abgeschiedenen Einheimischendorf führt. Die Brücke ist nicht nur Heimat für zahlreiche Pflanzenarten, sondern auch ein beliebtes Ziel für waghalsige Hubschrauberpiloten und Klippenspringer. Beides ist nicht nur wegen der geringen Wassertiefe von knapp 2 Metern nicht zu empfehlen.


    Natürlicher Pool (048|092): Wer von Wandergruppen und dem Lärm der Großstadt genug hat, kann sich in eine natürliche Grotte nahe der Hauptstraße von Georgetown nach Regina zurückziehen. Von Felsen eingeschlossen findet sich dort ein natürlicher Pool, in dem man die Sorgen des Alltags vergisst.



    Lost Places


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    Im Gegensatz zu Altis hat Tanoa nie eine schwere Wirtschaftskrise erlebt. Daher ist ein Großteil der Anlagen auf der Insel noch in Betrieb, verlassene Gebäude wurden abgerissen. Findige Entdecker können trotzdem auf einige interessante Orte stoßen.


    Im Zweiten Weltkrieg wurde Tanoa bis an die Zähne bewaffnet und zur bewaldeten Festung umfunktioniert. Als Bollwerk gegen einen möglichen japanischen Gegenangriff haben die Amerikaner jeden Fleck der Insel genutzt, um eine Invasion abzuwehren. Der große Angriff kam nie, einige Luftkämpfe wurden über Tanoa aber doch ausgetragen. Daher lassen sich neben heute verlassenen Festungsanlagen auch einige Flugzeugwracks finden.


    Militäranlagen: Die Militäranlagen sind über die gesamte Insel verstreut und zu zahlreich, um sie alle aufzulisten. Die größte Anlage befindet sich auf der Insel Sosovu (027|091) nahe Muaceba. Die gesamte Insel wurde damals zur Festung umgebaut. Eine weitere kleinere Anlage (057|107) befindet sich direkt in Georgetown neben dem Hauptquartier. Diese Anlage ist als einzige abgesichert worden und lässt sich gefahrlos betreten. Bei anderen Befestigungen ist Vorsicht geboten, da Blindgänger und Landminen bis heute tödlich sein können. Eine weniger große Festung überblickt La Rochelle. Die Bunkeranlage (090|133) ist zwar nicht die größte, bietet aber einen beeindruckenden Ausblick über La Rochelle und die nördlichen Inseln.


    Flugzeugwrack (045|105): In der Bucht von Georgetown liegt ein Flugzeugwrack, welches im Zweiten Weltkrieg abgestürzt ist und auf dem Wasser zerschellte. Über ein Gebiet von 200 Metern Länge liegen verstreut Wrackteile auf dem Meeresboden. Ein intakteres Wrack (136|044) ragt vor der Küste von Doodstil aus dem Wasser. Der Bomber ist trotz seiner unsanften Landung noch gut erhalten.


    Labyrinth (041|123): Bei Belfort ist neben weiteren versteckten Bunkern auch ein verlassener Irrgarten zu finden. Über dieses kuriose Bauwerk ist leider nichts weiter bekannt. Besonders die merkwürdige Anordnung der Wände und die Zusammensetzung aus befestigten Betonmauern, wie sie sonst nur in Bunkern gefunden werden, werfen Fragen auf.



    Freizeit


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    Wer einfach nur seinen Spaß haben möchte, kommt auch auf Tanoa auf seine Kosten. Neben den Einkaufsmeilen und Bars in Georgetown gibt es auch auf dem Rest der Insel einiges zu erleben.


    Fahrzeugteststrecke (038|134): Mit dem Wassserski über die Wellen zu donnern, ist für viele schon ein Höhepunkt. Noch besser ist es, wenn man damit direkt zum nächsten Ziel kommt. In der Nähe des verlassenen Militärflughafens liegt eine Fahrzeugteststrecke. Der Parcours, der erst nur dem Militär zu Trainingszwecken zur Verfügung stand, wurde kürzlich für die Öffentlichkeit geöffnet und stellt jeden Stoßdämpfer auf die Probe.


    Lijnhaven (117|026): Wer das Stadtleben abseits des Trubels von Georgetown erleben möchte, ist in Lijnhaven richtig. Das „Venedig des Pazifik“, wie es Einheimische gerne nennen, beeindruckt mit seinen engen Gassen und Brücken über die Kanäle. Neben einem einmaligen Stadtbild gibt es auch in Lijnhaven Einkaufsmöglichkeiten, eine U-Bahn-Station und einen Autoverleih. Verschiedene Hotels können Urlauber in der Nähe des Flughafens zu attraktiven Preisen einquartieren. Das Vergnügen wird allein vom gelegentlichen Fluglärm getrübt. Kürzlich wurde die niederländische Festung in der „Vliegende Hollander Baai“ zum Höchstsicherheitsgefängnis umfunktioniert. Die Regierung versichert jedoch, dass Urlauber neben einer getrübten Aussicht keinerlei Ausbrüche oder ähnliches zu befürchten haben.

    Reiseführer Tanoa


    Das Juwel des Pazifiks ist trotz reichhaltiger Geschichte und einer beeindruckenden Natur noch immer nur ein Geheimtipp – zu Unrecht. Tanoa ist ein einmaliges Erlebnis abseits des Bekannten, das man so schnell nicht vergisst.


    Verkehrsanbindung


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    Aufgrund seiner turbulenten Geschichte, in der Tanoa von verschiedensten Mächten kolonialisiert wurde, verfügt Tanoa über verschiedene See- und Flughäfen.


    Die ehemals französischen La Rochelle und Ouméré verfügen beide über Häfen. Bei La Rochelle ist zudem ein gut ausgebauter Flughafen zu finden.

    Die Hauptstadt Georgetown ist mit der U-Bahn und dem Schiff zu erreichen. Der nächste Flughafen von Georgetown aus ist der Aéroport de Tanoa in Lifou. Von diesem internationalen Flughafen aus starten täglich Flugzeuge nach Singapur, Hong Kong, Seoul und Sidney. Die nächste Verbindung nach Altis führt über Seoul nach Rom, von wo aus Altis angeflogen wird.


    Lijnhaven, das einst von den Niederlanden regiert wurde, verfügt ebenfalls über einen eigenen Flughafen und Seehafen. Die U-Bahn verbindet alle Großstädte, in denen es auch Autovermietungen gibt.


    Für Privatpiloten interessant ist der Flugplatz Bala (020|035). Auch wenn der Flugplatz nicht von größeren Fluglinien angesteuert wird, können hier kleinere Maschinen bei geringen Flughafengebühren starten und landen.


    Kultur


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    Die Insel blickt auf eine lange Geschichte unter verschiedensten politischen Systemen, Herrschern und Religionen zurück. Viele Relikte davon prägen das Inselleben noch heute.


    Einheimischendörfer: Die Einheimischendörfer der Ureinwohner sind zwar keine Originale aus der Zeit vor der Kolonialisierung – die Holzhütten überleben im Schnitt nur 20 Jahre – aber sind dennoch authentische Nachbauten, die bis heute von den wenigen verbliebenen Ureinwohnern gepflegt werden. Die größten Dörfer heißen Nasua (113|123), Laikoro (016|061), Taga (123|018) und Bua Bua (132|029). Die Einheimischen sind sehr gastfreundlich, dennoch sollte man die Privatsphäre und vor allem die heiligen Orte respektieren.


    Kathedrale: In Georgetown findet sich eine beeindruckende Kathedrale, die im 18. Jahrhundert von Missionaren erbaut wurde. Der dahinterliegende Park ist offen zugänglich. Die grüne Oase bietet eine einmalige Ruhe mitten in der aufstrebenden Großstadt.


    Friedhöfe: Die Friedhöfe Tanoas sind keine Orte des Todes, sondern des Lebens. In der Kultur Tanoas werden die Ruhestätten liebevoll gepflegt und instandgehalten, da dort oft Feste zu Ehren der Verstorbenen stattfinden. Jeder einzelne Friedhof ist einmalig und lädt zum Verweilen ein. Der größte und am leichtesten zugängliche Friedhof liegt in Georgetown.


    Historische Orte


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    Wegen der Umweltbedingungen auf Tanoa und des weit reichenden Waldes wurden die meisten Häuser traditionell aus Holz gebaut. Daher gibt keine Ausgrabungsstätten, die über die Anfänge Tanoas berichten könnten. Dafür finden sich jedoch einige jüngere Zeitzeugen.


    Tempel: Der Tempel ist ein Relikt einer untergegangenen Zivilisation, die Tanoa einst beherrschte. Auch wenn sich die Natur die Stätte zurückerobert hat, sind große Teile noch vergleichsweise gut erhalten. Leider hat sich in jüngerer Vergangenheit die Rebellion den Ort zu Eigen gemacht. Dabei entstanden schwere Schäden an dieser einmaligen Stätte.


    Minen (092|090): Ebenfalls von dieser untergegangenen Kultur zeugen die verschlossenen Eingänge zu den alten Minen. Archäologen vermuten, dass dort einst Eisen und Kupfer gefördert wurden. Diese Metalle legten den Grundstein für die militärische Macht der vergessenen Zivilisation, wodurch sie über genug Ressourcen verfügte, um Monumente wie den Tempel zu erbauen.


    Alte Rebellen- und Banditendörfer: Die alten Rebellendörfer und Banditenlager lassen kaum erahnen, was dort einst geschehen ist. Für Nostalgiker sind diese Orte dennoch einen Besuch wert – allein, um in den Erinnerungen zu schwelgen. Tobakoro (087|036) und Lutango (109|078) befanden sich einst in der Hand der Rebellen, Lakatoro (091|087), Port Boisé (127|032) und Lailai (036|021) dienten als Heimat der Banditen.


    Tauchsport


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    Bei tropischen Gewässern denkt wohl jeder zuerst an Korallenriffe. Doch auf Tanoa ist unter Wasser noch viel mehr zu finden, schließlich hatte das Meer für die Menschen dort schon immer eine zentrale Bedeutung.


    Meeresgräben: Tanoa liegt auf dem pazifischen Feuerring. Neben schweren Erdbeben und Vulkanausbrüchen tun sich auch tiefe Spalten auf dem Meeresgrund auf. Zwar ist auf Tanoa nicht der Marianengraben zu finden, einige Furchen (107|056) auf dem Boden des Meeres lassen aber dennoch erahnen, welche Kräfte Tanoa geformt haben.


    Korallenriff (055|059): An eine solche Furche grenzt auch ein weitläufiges Korallenriff bei den Yani-Inseln. Aufgrund des Klimawandels ist ein Großteil der Korallenriffe abgestorben, weite Teile des Meeresbodens sind versandet. Das große Riff zwischen Katkoula und Lifou hat überlebt, aber nicht ohne schwere Schäden.


    Schiffswrack (056|060): Direkt in der Nähe dieses Riffs ist das Wrack eines Kriegsschiffes zu finden. Während vom Schiffsrumpf nicht mehr viel übrig ist, sind die Kanonen, die in der Umgebung des Schiffsskeletts ruhen, noch erstaunlich gut erhalten.


    Riff mit Wrack (045|070): Ein weiteres Schiff ist auf einem Korallenriff nordwestlich davon auf Grund gelaufen und zerbrochen. Der Fischkutter ruht seitdem in zwei Teilen auf dem Riff und wurde zur Heimat vielfältiger Korallen, Fische und anderer Meereslebewesen.


    Steinbogen (041|100): Zwischen Yasa und Georgetown findet sich eine nicht weniger beeindruckende Felsformation. Der ca. 50 Meter breite Steinbogen überspannt eine Kuhle auf dem Meeresgrund und bildet so unter Wasser eine natürliche Kuppel. Die riesige Felsformation ist leicht von Georgetown zu erreichen und ein lohnendes Ziel für Novizen und erfahrene Taucher gleichermaßen. Noch beeindruckender ist der Felstunnel (038|072) bei Rautake, der auf einer Länge von ca. 100 Metern den Meeresgrund überdeckt. Ein absoluter Geheimtipp, den wir wirklich jedem ans Herz legen, der Tanoa erleben möchte!

    Öffentlicher Polizeibericht - 29. Juli 2038




    Globale Klimakatastrophe


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    Der Klimawandel hinterlässt weltweit seine Spuren. Auch wenn gebrochene Hitzerekorde schon lange nichts Neues mehr sind, so werden die Auswirkungen mit jedem Jahr deutlicher.


    Auf Altis wurde kürzlich wieder ein trauriger Rekord gebrochen: In der Salzwüste wurde gestern eine neue Höchsttemperatur von 53°C gemessen. Auch abseits der Wüste sieht es nicht viel besser aus – mittags wurde es auch in Kavala 43°C heiß. Zur Hitze gesellt sich gleichzeitig auch eine extreme Dürre. Diese Kombination ist für Mensch und Natur tödlich.


    Im Raum Abdera ist die Waldbrandgefahr so hoch wie noch nie. Anwohner bereiten sich auf das Schlimmste vor und packen ihr Hab und Gut für eine mögliche Evakuierung. Alexandros Varoufakis, der dort ein Eigenheim besitzt, sieht der Zukunft positiv entgegen: „Geil, ich bin versichert! Wenn die Drecksbude abfackelt, gönn ich mir nen Porsche!“


    Die Auswirkungen auf die Natur beschränken sich jedoch keineswegs auf die Wälder. Flächendeckend verdorren Felder, besonders Kleinbauern sind von extremen Ernteausfällen betroffen. Die Regierung hat mit einem Notfallprogramm finanzielle Mittel für den Bau mehrerer Entsalzungsanlagen entlang der Küste bereitgestellt, ob das Projekt rechtzeitig fertiggestellt werden kann, ist jedoch fraglich. Die Rebellion macht derweil den Staat für das Leid verantwortlich. Ein Sprecher äußerte sich dazu: „Scheiß Bullen! Klauen uns erst unsere Freiheit und dann unseren Regen!“


    Auch die Menschen sind direkt von Hitze und Wassermangel betroffen. Vielerorts muss Wasser gespart werden, damit es für das Nötigste noch reicht. Direkt betroffen sind auch Kinder und ältere Menschen. Daher sind Angehörige dieser Risikogruppen dringend aufgefordert, sich soweit möglich in klimatisierter Umgebung aufzuhalten, andernfalls droht Lebensgefahr! Weiterhin kann es wegen der extremen Hitze passieren, dass Straßenbeläge aufplatzen und gefährliche Hindernisse bilden. Daher raten wir jedem Inselbewohner dringend, die Geschwindigkeit zu drosseln. Nicht asphaltierte Nebenstraßen sind aktuell die einzig sicheren Straßen.


    In der Krise sehen andere jedoch Chancen. Der Absatzmarkt für Klimaanlagen boomt, die Elektronikläden können bei der Masse der Bestellungen kaum hinterher kommen. Auch die Tourismusindustrie kann satte Gewinne verzeichnen, besonders Reisen nach Skandinavien sind hoch im Kurs.


    ZXX2OeJ.jpgNoch dramatischer ist die Lage auf den Horizon Islands, zu denen auch Tanoa gehört. Seit die Klimaerwärmung +2°C überschritten hat, stieg der Meeresspiegel rasant an. Obwohl die Niederschläge nicht wie auf Altis ausblieben, wurde der Inselstaat zunehmend vom Pazifik verschlungen. Hunderte Quadratkilometer Ackerland versanken in den vergangenen Jahrzehnten auf dem Gebiet der Horizon Islands im Meer.


    Die verbleibenden Einwohner des Archipels müssen sich ins bergige, aber schlecht erschlossene Landesinnere zurückziehen. Der Export von Zuckerrohr, der einst die dortige Landwirtschaft trug, ist gänzlich zum Erliegen gekommen, da das verbleibende Ackerland für die Selbstversorgung bewirtschaftet werden muss.


    In der Verzweiflung griffen die überlebenden Inselbewohner zu riskanten Möglichkeiten, um Ihre Existenz zu sichern. Plünderer suchen mit improvisierter und daher äußerst gefährlicher Tauchausrüstung nach verwertbaren Überbleibseln in den versunkenen Ruinen der alten Großstädte. Andere versuchen, sich durch Gewalt einen Platz am oberen Ende der Nahrungskette zu erkämpfen. Verschiedenste Rebellengruppierungen schieben die Klimakatastrophe auf den Staat, um sich der verbleibenden Infrastruktur zu bemächtigen.


    Der wortwörtliche Untergang der pazifischen Inselkette hat politische Konsequenzen über die Region hinaus. CSAT, deren militärischer Einfluss in der Region weiterhin große politische Bedeutung hat, kündigte an, aus der Katastrophe Konsequenzen zu ziehen. China versprach, seinen Ausstoß an Treibhausgasen dieses Jahr nur zu verdoppeln anstatt zu verdreifachen.



    Flugsicherheit auf Altis in der Kritik


    8pcnEJY.jpgEin schwerer Flugunfall hat sich letzten Sonntag in der Nähe von Kalochori ereignet. Dabei stießen ein MH-9 „Hummingbird“ der Polizei und ein ziviler Hubschrauber derselben Modellreihe zusammen. Keines der insgesamt fünf Besatzungsmitglieder überlebte.


    Der Unfall stieß eine Debatte über die Zuverlässigkeit der Flugsicherung an. Kritiker fordern eine strengere Kontrolle sowie gezielte Überwachung jedes Luftfahrzeuges. Zudem solle das Gesetzeswerk für die Luftfahrt überarbeitet werden, um eine solche Tragödie in Zukunft zu verhindern. Der zuständige Hauptkommissar für Straßen- und Luftfahrtsicherheit weist die Kritik zurück: „Was ist an den Regeln so schwer zu verstehen? Wir sind die Polizei, also haben wir Vorfahrt, Punkt.“




    Drogenrazzia bei Kavala


    d9uvVmA.jpgAm Drogendealer nahe Syrta fand am Montag eine Razzia gegen eine Bande organisierter Drogenschmuggler statt. Die Polizei überwachte das Gebiet vorher großräumig und leitete den Verkehr um, um die Zivilbevölkerung aus der Gefahrenzone fernzuhalten. Der Zugriff erfolgte planmäßig um 20:00. Vier Schmuggler konnten festgenommen werden, es gab keine Verletzten.


    In den Transportern befanden sich insgesamt fünf Tonnen Cannabis, welches sichergestellt wurde. Die viereinhalb Tonnen Rauschgift trafen eine halbe Stunde später in der Asservatenkammer Athira ein. Die Verbrennung der drei Tonnen Marihuana wurde am Abend desselben Tages für Mittwoch angesetzt. Nachdem am Dienstag eine chemische Untersuchung der 1,5 Tonnen Drogen erfolgt ist, wurden die 700 Kilogramm des berauschenden Stoffes verladen, um zur Verbrennungsanlage gebracht zu werden. Als die 2 Kilogramm Marihuana an der Anlage ankamen, wurde die Entscheidung getroffen, die Verbrennung wegen der geringen Menge von 20 Gramm abzubrechen und die 4 Gramm einfach in den Mülleimer zu werfen.


    Polizeihauptkommissar Paul Nowak, der maßgeblich am Einsatz beteiligt war, freute sich über den eindrucksvollen Schlag gegen die Drogensucht: „Jaaaa, da ham wir echt viele Drogen eingesammelt. Dieses Maru—äh, Mara, äh, Mar… Diese Drogen halt. Werden nie wieder in den Umlauf kommen. *Schnief* Ey, deine Nase sieht eeeecht voll aus wie ne Kartoffel, Mann…“



    Großrazzia gegen Rotlichtverstöße


    fVsTIQW.jpgWie Polizeileitung Geralt Schlübell letzten Sonntag bestätigte, fand vorletzte Woche eine Großrazzia auf der Reeperbahn von Altis statt, „um dort für Recht und Ordnung zu sorgen“. Die Beamten drangen tief in die Feuchtstellen der Unterwelt von Altis ein. Trotz schweißtreibender Arbeit verlief der Einsatz allgemein befriedigend. „Das wichtigste bei einem solchen Einsatz ist Rhythmusgefühl. Zudem muss man flexibel sein und sollte sich nicht versteifen.“, so ein Beamter, der an der Razzia beteiligt war. „Die Razzia war wirklich sehr erregend, äh, aufregend. Letztlich haben wir dann einen beherzten Vorstoß schaffen können. Ich bin mit dem Ergebnis sehr befried—äh, zufrieden. Huch, warum ist meine Hose denn falschrum?“.







    Anwalt im Alleingang


    CyvIfdj.jpgZwei angebliche Vertreter eines Reisebüros wurden am Freitag dabei ertappt, wie sie die Tresortür der Zentralbank aufbrechen wollten. Der angegebene Grund für die Tat ist noch kurioser: Die Herren haben behauptet, eine goldene Brücke für die Verbannten der Insel bauen zu müssen. Der Auftrag, der vom Bürgermeister erteilt worden sein soll, sei dazu bestimmt, den viel befahrenen Weg von der Insel etwas erträglicher zu machen. Zur Klärung wurden die Männer zunächst in das Polizeihauptquartier Athira überführt und dort verhört. Der leitende Ermittler Nick Halden entschloss sich letztlich, die Personen mit einer mittleren Geldstrafe zu verwarnen, damit das Reisebüro nicht seine Türen schließen muss.

    Kurz vor Zahlung der Strafsumme meldete sich vor dem Hauptquartier jedoch ein Anwalt zu Wort, der auch noch seinen Dienst erfüllen wollte. Da jedem Bürger das Recht auf einen eingetragenen Anwalt hat, durfte sich der Jurist mit den Gefangenen unterhalten und einen Kompromiss aushandeln. Offenbar haben die Betroffenen das jedoch anders gesehen und wollten nicht von dem Anzugträger vertreten werden. Polizeihauptkommisar Nick Halden entschloss sich jedoch, das Recht auf einen Anwalt durchzusetzen und ließ den Anwalt die Verhandlung weiterführen.


    So wurde aus der Geldstrafe letzten Endes eine Haftstrafe – aber mit deutlichem Hafterlass! Die Kanzlei verbucht die Verhandlung als vollen Erfolg: „Vorher war es eine Geldstrafe ohne Erlass. Jetzt konnten wir satte 30% Erlass auf die Haftstrafe heraushandeln. Und 30 ist mehr als null!“

    Öffentlicher Polizeibericht - 22. Juli 2038



    Cg52ggs.jpgSommer, Sonne, Sonnenschein: Der Hochsommer hat Altis erreicht! Wer nicht im Sommerurlaub ist, macht es sich auf Balkonien gemütlich und nimmt sich bei einem Eis eine wohlverdiente Auszeit. So wird es wie jeden Sommer etwas ruhiger auf Altis, und auch bei der Polizei genießt man die Sonne. Daher gibt es diese Woche glücklicherweise über keine Gewaltverbrechen zu berichten. Stattdessen wird es ab dieser Woche Reiseführer für Kurzentschlossene geben. Da es zu Hause bekanntlich am schönsten ist, beginnt die Reihe heute mit Altis. Nächste Woche werden die Attraktionen Tanoas, danach von Stratis und des heiß diskutierten Maldens vorgestellt. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen erholsamen Sommer!







    Altis speckt ab!


    Xyl9W34.jpgVor das Vergnügen hat Gott bekanntlich die Arbeit gesetzt. Daher ist es auch auf Altis wieder Zeit, die Pfunde aus den Wintermonaten loszuwerden und sich in die perfekte Strandfigur zu bringen. Das dachte sich auch ein 24-Jähriger Mann aus Paros, der sich vornahm, täglich nach Sofia und zurück zu joggen. Er äußert sich dazu: „Ich fühle mich schon viel besser – und das nicht nur körperlich. Das Joggen hilft mir, mich zu entspannen und den Alltag hinter mir zu lassen. Und für den Sommerurlaub bin ich auch bestens gerüstet. Malden, ich komme!“


    Bei aller Sportbegeisterung darf die Sicherheit aber auch nicht zu kurz kommen. Grundsätzlich raten wir davon ab, an Hauptstraßen joggen zu gehen. Nicht nur sorgt die schlechte Luft dafür, dass man nach dem Training ungesünder ist als vorher, auch die Gefahr, von einem Fahrzeug erfasst zu werden, ist äußerst hoch. Daher raten wir, Hauptstraßen zu vermeiden und nach Möglichkeit auf Nebenstraßen und Feldwegen unterwegs zu sein. Falls Sie Hauptstraßen nicht umgehen können, laufen Sie nach Möglichkeit entgegen der Fahrtrichtung, um ankommende Fahrzeuge frühzeitig sehen zu können. Zudem ist es ratsam, Sportkleidung mit reflektierenden Elementen oder eine Warnweste zu tragen.



    Reiseführer Altis


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    Warum in die Ferne schweifen, das Gute liegt so nah. Nicht nur für kleine Geldbeutel kann ein Heimaturlaub attraktiv sein. Vor allem die Nähe zum Eigenheim und die Heimatverbundenheit tragen dazu bei, dass immer mehr Bürger ihren Urlaub auf der Insel verbringen. Und das zu Recht, denn Altis hat einiges zu bieten:


    Öffentlicher Polizeibericht - 15. Juli 2038



    Bald ist wieder Tag der Güter!




    In wenigen Tagen ist es wieder so weit: Die Äxte werden gewetzt, die Laster beladen – es ist wieder Tag der Güter! Die Regierung hat die Bitten der Bevölkerung erhört und stellt am 18.07.2038 einen umfassenden Begleitschutz für die arbeitende Bevölkerung bereit. Ab 14:00 Ortszeit werden Polizei und ARAR gemeinsam die Strecken der Holz- und Kupferroute absichern. Jeder Bürger ist herzlich eingeladen, Jung und Alt gleichermaßen. Zudem hat die Redaktion einige Tipps zusammengestellt, damit Sie sicher und erfolgreich durch den Tag kommen:




    Blut und Sand: Wild West Altis


    Ein Großereignis der ganz besonderen Art wurde am 8. Juli im Stadion Kavala ausgetragen. Beim Wild West Altis haben sich 40 Teilnehmer auf Leben und Tod duelliert. Hinter dem Ereignis stehen Mazud Mahandi und Sam Wilson, von denen die Idee stammt. Ebenfalls beteiligt war ein Aufgebot an Polizisten und ARAR-Mitarbeitern, ohne die das Event nicht zu schaffen gewesen wäre. Nach dem KO-System haben sich die Teilnehmer in der Arena mit nichts als einer Zubr und einer Weste duelliert, beide Gegenstände wurden von den Veranstaltern gestellt. Von 21:00 bis 22:40 wurde den Zuschauern so bei kostenlosem Eintritt eine Unterhaltung geboten, die es sonst nur in Filmen gibt.



    Die Polizei steht für Vielfalt


    Schon immer war die Polizei Altis und Tanoa eine wild zusammengewürfelte Gemeinschaft mit Angehörigen aller Nationen, Hautfarben oder Religionen. Wie kaum ein anderer Arbeitgeber auf der Insel stehen wir für Gleichheit und Gleichberechtigung. Unsere Polizeileitung Geralt Schlübell demonstrierte daher am 12. Juli Solidarität mit der LGBTQIAPK+ - Community. In einem pinken Ganzkörperkondom hat er in der Grundausbildung die neuen Rekruten in der Polizei willkommen geheißen. Der Sprecher des Ortsvereins Pyrgos für Tierliebhaber äußerte sich dazu: „Was? Warum rufen Sie hier an? Glauben Sie etwa, wir sind die Art von Tierliebhabern? Wir sind einfach nur ein Tierheim! Um Gottes Willen, was ist falsch mit Ihnen…“





    Blutrünstige Sekte in Pyrgos unterwegs


    Im Raum Pyrgos wurde diese Woche ein Polizist von religiösen Extremisten als Geisel genommen. Nachdem die Täter mit einem fingierten Tankstellenraub die Aufmerksamkeit der Polizei erlangten, wurde der Polizist Habib Rockford nach einem kurzen Schussgefecht als Geisel genommen und in die östliche Kirche von Chalkeia verschleppt. Dort wurde er von einem der Geiselnehmer, welcher sich als Priester ausgab, gezwungen, seine Sünden zu beichten. Dies hat dem Sektenführer jedoch offensichtlich nicht gereicht, denn nachdem der Kollege kaum etwas aus seinem ehrlichen Leben zu berichten hatte, wurde er gezwungen, die Polizeileitung Geralt Schlübell aufs Äußerste zu beleidigen. Zuletzt wurde der Kollege schwer verwundet in der Kirche zurückgelassen.

    Die Motive hinter der Tat und der Zusammenhang zwischen dem religiösen Extremismus und der erzwungenen Beleidigung der Polizeileitung sind noch gänzlich unklar. Wir halten alle Bürger dazu an, in der Umgebung von Kirchen und Tankstellen im Raum Pyrgos die Augen offen zu halten und angeblichen Priestern kritisch gegenüberzutreten.

    Öffentlicher Polizeibericht - 08. Juli 2038



    Offene Bewerbungsphase ist ein voller Erfolg!


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    Probeweise wurden die Schleusen letzte Woche geöffnet, und mehrere offene Bewerbungsphasen wurden ausgerufen. Der Ansturm hat alle Erwartungen übertroffen. Nun dürfen wir dutzende neue Kollegen in unseren Reihen begrüßen. Wir freuen uns darüber, dass ein so großes Interesse daran besteht, die Sicherheit der Bürger auf unseren Inseln zu gewährleisten. Aufgrund dessen hat sich die Polizeileitung entschieden, nächste Woche die Bewerbungsphase eine ganze Woche lang zu öffnen, um an flexiblen Terminen unsere neuen Anwärter begrüßen zu dürfen. Mehr dazu gibt es im Bereich zu den Polizei-Bewerbungen. Die Bewerbungsphase ist vom 08.07. bis zum 15.07. geöffnet. Viel Erfolg!



    Fahrsicherheitstraining geplatzt!


    Ow4H33v.jpgWegen der stark gestiegenen Zahl schwerer Verkehrsunfälle mit Todesfolge haben der ARAR und die Polizei gemeinsam am 1. Juli ein Fahrsicherheitstraining für die Bevölkerung organisieren wollen. Zusammen mit einigen tatkräftigen Helfern wurde am internationalen Flughafen ein Hindernisparcour mit realitätsnahen Herausforderungen wie Engstellen, plötzlichen Gefahren oder unberechenbaren Verkehrsteilnehmern aufgebaut. Zusätzlich wurde die Durchschnittsgeschwindigkeit jedes Teilnehmers errechnet und individuelle Beratungen zum Fahrstil vorgenommen. Leider wurde die bis dahin planmäßige Veranstaltung abrupt unterbrochen, als eine Explosion die Umgebung erschütterte. Ein SUV der Polizei wurde zerstört, eine ARAR-Mitarbeiterin dabei schwer verletzt. Die Kollegin Bergmann wurde mit schweren Verbrennungen in ein Spezialklinikum auf das Festland überführt und befindet sich auf dem Weg der Besserung. Motiv und Hintergründe sind noch unklar. Schuld scheint nach ersten Erkenntnissen eine defekte Treibstoffleitung zu sein, Sabotage kann laut KTU jedoch nicht ausgeschlossen werden. Die Rebellion hat das Ereignis als Anschlag für sich reklamiert, handfeste Beweise dafür fehlen jedoch. Die Ermittlungen halten an.



    Geiselnahme friedlich gelöst


    Am Abend des 5. Juli wurde in der Nähe der Großstadt Kavala ein 36-jähriger Speditionsfahrer bei einer Kupferlieferung überfallen und als Geisel genommen. Die Geiselnehmer verschanzten sich in einem Einfamilienhaus am Fuße von Magos. Zunächst sah es düster aus, die Geiselnehmer wollten eine halbe Million Altis-Dollar auf ein schweizerisches Bankkonto überwiesen haben. Doch mit der Zeit haben auch diese Herren gemerkt, dass mit der Polizei zu reden ist und haben sich auf eine Verhandlung eingelassen. So konnten die Geiselnehmer letztlich mit einigen Polizeibaretts davonziehen und die Geisel wurde freigelassen. Der Herr möchte unerkannt bleiben und befindet sich zurzeit in psychiatrischer Behandlung. Die Geiselnehmer haben sich entsprechend dem versprochenen freien Geleit ins Ausland absetzen können und wurden gestern in Bukarest gefasst.


    Für die Geisel hat das Drama jedoch leider noch lange kein Ende. ARAR-Vorstand Dr. Abraham Bluhm zufolge kann ein solches Erlebnis ein langfristiges Trauma hervorrufen. Daraus können Vertrauens- und Bindungsängste folgen, Probleme im Arbeitsleben oder gar schwerwiegende Psychosen. Dr. Bluhm erzählt von einem besonders düsteren Fall, den er selbst behandelt hat: „Das Rückzugsverhalten eines Patienten ging letztlich so weit, dass er die Rückkehr in den Alltag nicht schaffte und in die Sucht verfiel. Angefangen hat er mit Marihuana, eskaliert ist es letztlich mit Kokain. Seinen Beruf musste er aufgeben, seine Sucht aber weiter finanzieren. Daher hat er angefangen, sich das Geld auf illegale Weise zu beschaffen – anfangs mit Taschendiebstählen, zuletzt mit einer eigenen Geiselnahme.“ Dies sei kein Einzelbeispiel – die Spirale der Gewalt erhalte sich selbst, so Dr. Bluhm.


    Die Behandlungsmethoden sind vielfältig: So wird als erster Schritt angeraten, eine Selbsthilfegruppe zu besuchen. Anschließend können Therapiegespräche erfolgen. Hilft auch das nichts, können Antidepressiva und Antipsychotika Abhilfe verschaffen. Als letzte Maßnahme müsste ein Psychiatrieaufenthalt in Betracht gezogen werden. Bluhm betont: „[ein Psychiatrieaufenthalt] ist die letzte Möglichkeit. Niemand muss befürchten, wegen einem solchen Ereignis eingewiesen zu werden“. Dr. Bluhm appelliert an jeden Betroffenen, sich zu melden. Eine Stigmatisierung oder gar Zwangseinweisung sei ein Mythos.


    Korruptionsvorwürfe gegen Polizisten


    5FmSfC2.pngEine zwielichtige Person hat am Polizeihauptquartier Kavala am 5. Juli für Aufsehen gesorgt. Kurz vor Dienstschluss hat der Herr behauptet, Informationen über korrupte Polizisten zu besitzen. Angeblich hätten Beamte der Polizei Altis versucht, Bargeld zu erpressen, um verringerte Strafzettel auszustellen. Der Vorfall wird intern untersucht. Heroischer Whistleblower oder verlogener Selbstdarsteller? Wir halten Sie auf dem Laufenden!










    Polizist verteidigt alleine Goldbarrenankäufer


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    In einer heroischen Aktion hat ein Kollege alleine vier Stunden lang den Goldbarrenankäufer vor Eindringlingen verteidigt. Die Bank wurde schon nach zehn Minuten gestoppt, aber niemand hat ihm Bescheid gesagt. So hat er heldenhaft vier Stunden lang die Stellung gehalten. Sein Kommentar: „Was ist euer Problem? Ist doch kein Gold durchgekommen!“