Öffentlicher Polizeibericht - 05. August 2038

  • Öffentlicher Polizeibericht - 05. August 2038



    Unlizenziertes Propagandablatt im Umlauf


    q1vsmfA.jpgAm Freitag wurden erstmalig Ausgaben einer neuen Zeitung entdeckt, die nicht vom Staat oder einer lizenzierten Institution herausgegeben werden. Ein Impressum fehlt, die Hintermänner des Blattes werden aufgrund der regierungsfeindlichen Inhalte des Fetzens jedoch in den Reihen der Rebellion vermutet.

    Vertrieben wird die Zeitschrift über zwielichtige Mittelsmänner, in Kiosken ist sie nicht erhältlich. Die einzige Zeitschriftenhandlung, die das Blatt anbot, ist gestern Morgen spontan abgebrannt.


    Berichtet wird unter anderem unter angeblich schlechte Zustände im Staatsgefängnis Altis. Zudem wird ohne jegliche Angabe der Quellen ein hochrangiger Polizist schwer belastet. Die Polizei nimmt solche Vorwürfe sehr ernst. Aufgrund dessen werden solche Gerüchte konsequent im Keim erstickt, die Bürger haben stattdessen die Wahrheit verdient. Zu den Anschuldigungen an das Staatsgefängnis haben wir den Direktor höchstpersönlich zu einem Interview eingeladen:



    Die Anschuldigungen gegen das Gefängnis sind damit widerlegt, der Rest der Zeitung ist entsprechend ebenso kritisch zu betrachten. Die angeblichen Anfragen an die Polizei haben nie stattgefunden, keine der Quellen wurde dargelegt.


    3CI4xil.pngAuf der Suche nach den Verantwortlichen hat die Polizei mehrere Spitzel einschleusen können. Einer der verdeckten Ermittler hatte Erfolg und konnte mit dem Handy von einem Laptop eine Karte abfotografieren, auf der angeblich die Position des Verlages zu sehen ist.

    Die Ermittler tappen aktuell noch im Dunkeln, es ist nicht gelungen, die Karte zu entziffern. Der leitende Beamte sagt dazu: „Auf der Karte ist der Schriftzug ‚ᴉǝɹǝʞɔnɹp‘ zu sehen. Wir vermuten, dass dies eine verschlüsselte Nachricht ist, konnten den Code aber noch nicht knacken. Auch das Gebiet, das dort abgebildet ist, ist uns nicht bekannt.“ Wir halten Sie auf dem Laufenden.







    Große Versteigerung in Pyrgos


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    Nachdem „15 aufsässige Inselbewohner nach einen lächerlichen und wirkungslosen Aufstand für immer ins Exil verbannt“ wurden, wie ein Mitarbeiter des Bürgermeisters in einer Ankündigung schrieb, wurden am Dienstag 19 Immobilien der Vertriebenen zwangsversteigert. In einer lockeren Atmosphäre mit Pommes, Currywurst und kostenlosen Feuerwerkskörpern stiegen im Verlauf des Abends die Spannung und die Preise. Ein Haus nach dem anderem wechselte den Eigentümer, darunter das legendäre „Zafir-Haus“ von Ted Bundy und eine Villa, die bis zum Rand mit hoch verarbeiteten Gütern vollgestopft war.


    Als sich die Versteigerung dem Ende zuneigte und die letzte Immobilie unter den Hammer kam, stieg die Vorfreude auf die bevorstehende Sprengung. Doch vorher entschieden sich die Bürgermeister, die Versteigerung mit einem Paukenschlag zu beenden. Zur letzten Immobilie wurden mehrere Boni dazugelegt, die den Kauf versüßen sollten. Zusätzlich zum Haus wurden so ein Tempest (Gerät), ein HEMTT Box, ein Jet, ein Spezialtazer und eine GM6 Lynx mit 7 Magazinen panzerbrechender Munition angeboten. Dank dieser Ergänzungen konnte so ein Rekordpreis erzielt werden und der neue Besitzer ist nun 47 Millionen Altis-Dollar los. Insgesamt haben an diesem Abend über 400 Millionen Altis-Dollar den Besitzer gewechselt. Zuletzt wurden einige Fahrzeuge der Verbannten feierlich gesprengt.


    Gänzlich unabhängig davon bieten wir nun Werbeflächen im Polizeibericht an! Jegliche Unterstellungen, dass dies irgendetwas damit zu tun hätte, dass ein Redaktionsmitglied 47 Millionen Altis-Dollar für eine Garage ausgegeben hat, sind völlig an den Haaren herbeigezogen.


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    █████████████████ beantragt Zensur der Polizeiberichte


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    Ein Anwalt der Kanzlei █████████████████ hat in Reaktion auf █████████████████████████████████████ Klage eingereicht. Um dem Urteil nachzukommen, musste █████████████████████ werden. Zusätzlich werden auch in Zukunft ██████████████████████████████ geprüft und präventiv ██.


    Polizeihauptkommissar ████████████████ äußert sich zum █████████████████████: „Dieser dreckige ███████████ kann mir mal meine █████████████████████ lutschen. Wenn ich den in die Finger kriege, wird er sehen, was ████████████████████████████████████.“


    Aus Rücksicht auf ███████████████████████████ wird █████████████████████████ in Zukunft drastisch ████████ müssen, da alle Berichte ausführlich ██████████████████████████████████████████████████ werden müssen. Der ███████████████████████████ wird daher in Zukunft ████████████████████████████████████████████████. Zudem wird die Berichterstattung über ████████████ eingestellt, da ███████████████████████████████████████████████████████████████ ████████████████████████████. Stattdessen wird in Zukunft über unproblematischere Themen wie Gartenbau, Damenrasierer und Hundesalons berichtet.



    So oder ähnlich könnten in Zukunft Polizeiberichte aussehen, wenn wir uns von Anwälten und ihren Klagen einschüchtern ließen. So weit wird es aber nicht kommen. Unsere Berichte werden weiterhin unabhängig und ehrlich veröffentlicht. Eine Zensur wird niemals stattfinden. Jeder Bürger muss sich dabei bewusst sein, dass das öffentliche Interesse an der Berichterstattung sein Bildrecht überwiegt. Bilder von Straftätern und anderen Personen öffentlichen Interesses und die dazugehörigen Berichte werden weiterhin unzensiert veröffentlicht.



    Polizei hautnah


    OW9xByJ.jpgAls die Kollegen der Polizei Tanoa erneut zu einer Fortbildung fahren mussten, kam einem der Beamten eine Idee: Anstatt wie üblich mit den gepanzerten Sonderwagen den Weg zu bestreiten, könnte man den Kontakt mit der Bevölkerung suchen und sich wie der einfache Bürger mit dem Bus zur Fortbildung begeben. Gesagt, getan, versammelten sich die Kollegen um einen Zivilisten in der Bushaltestelle und suchten den Kontakt.


    Der Dienstälteste der beteiligten Beamten verbuchte die Aktion als vollen Erfolg: „Wir konnten unsere Beziehung zur Zivilbevölkerung wieder deutlich verbessern. In Zukunft werden wir uns deutlich mehr in das zivile Leben einfinden. Verständigung ist wichtig, und wenn man nicht die Perspektive der Bevölkerung kennt, wird diese natürlich deutlich erschwert.“


    Der neunjährige Benni, der an der Bushaltestelle auf den Schulbus gewartet hat, freut sich über die neuen Erfahrungen: „Ein Polizist hat mir gesagt, er zeigt mir einen richtigen Hasen. Dann hat er █████████████████████████ ████████████████████████████ ████████████.


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  • Reiseführer Stratis


    Das Eiland südwestlich von Altis wurde seit Jahrhunderten maßgeblich von Kultur, Politik und Klima seines großen Bruders beeinflusst. Dennoch ist Stratis kein kleineres Altis, sondern hat seinen eigenen Charme.


    Verkehrsanbindung


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    Interessierte Urlauber können Stratis mit der Fähre von Altis aus erreichen. Zweimal täglich starten Schiffe aus den Häfen von Kavala und Pyrgos nach Stratis.


    Mutige Hobbyseeleute können auch mit ihrem eigenen Boot nach Süden starten. Dabei sind jedoch nicht die ca. 30 Kilometer Strecke die größte Gefahr, sondern das im Mittelmeer manchmal unvorhersehbare Wetter. Informieren Sie sich unbedingt vorher ausführlich über mögliche Stürme!

    Der Flughafen wird allein militärisch genutzt und wird nicht von zivilen Maschinen angeflogen.




    Kultur


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    Die Einöde im Meer ist vor allem eines: Klein. Genau das macht Stratis aber für diejenigen so interessant, die sich der Insel öffnen.


    Agia Marina (028|060): Die Bewohner des einzigen Dörfchens Agia Marina kennen sich alle untereinander und pflegen ihre Kultur und ihre Bräuche mit Hingabe. Wer unter den wenigen Dutzend Besuchern ist, die im Jahr hierher kommen, wird herzlich empfangen und in die Dorfgemeinschaft aufgenommen.


    Der Spartaner (026|005): Das Denkmal für die gefallenen Bürger von Altis und Stratis, die im zweiten Weltkrieg zwangsrekrutiert wurden, liegt am südlichen Ende der Insel.


    Tauchsport


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    Im Meer vor Stratis finden sich neben Schiffswracks und Korallenriffen auch einige Sehenswürdigkeiten.


    dOpWLr6.jpgV-22 Osprey (014|048): Vor der Landebahn der Militärbasis liegt das Wrack einer V-22 Osprey. Der Vorgänger der V-44 X Blackfish ist vor einigen Jahren bei der Landung abgestürzt und liegt seitdem vor der Küste von Stratis. Die Militärbasis ist für Zivilisten Sperrgebiet, nach Anmeldung bei den Behörden sind Tauchgänge in Begleitung jedoch gestattet.


    Piratenhöhle (041|074): Der Legende nach haben Piraten an der Küste von Stratis einen gewaltigen Goldschatz in einer Höhle versteckt. Vom Schatz ist nicht mehr viel zu finden, die Höhle selbst ist aber ein lohnendes Ausflugsziel. Vor allem bei Nacht ist die Atmosphäre einmalig, seit die Höhle von den Bewohnern der Insel liebevoll ausgeleuchtet wurde.



    Natur


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    Stratis ist ein Geheimtipp für Wanderer. Abseits des Massentourismus findet sich hier eine unberührte Kargheit, die vom Klima des Mittelmeers geformt wurde.


    Felsenklettern bei Kamino (054|052): Wer keine Lust auf Wandern hat, kann bei Kamino Felswände erklimmen. Neben einer hervorragenden Aussicht kommen hier bei verschiedensten Schwierigkeitsgraden Anfänger und Profis gleichermaßen auf ihre Kosten.


    Lost Places


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    Wegen der Abwesenheit nerviger Touristen und neugieriger Einheimischer wurde der Fels im Laufe der Zeit zum Bollwerk vor Altis ausgebaut. Etliche Militärstützpunkte schossen aus dem Boden und prägten die Insel. Seit der Abrüstung, die 2035 vollendet wurde, verkommen diese Festungen – und haben eine unwiderstehliche Anziehungskraft für Entdecker.


    Camp Maxwell (032|029): Die Basis war schon in der Stratiskrise 2035 verlassen worden. Doch in der Not wurde sie von den letzten Überlebenden der TF Aegis wieder genutzt, um abgeschnitten von der NATO zu überleben. Noch heute finden sich hier Überreste der schweren Kämpfe, die hier stattgefunden haben.


    Weitere lohnenswerte Orte, die durch ihre Abgeschiedenheit und ihre Geschichte bestechen, sind Girna (019|027), LZ Connor (029|018) und das kleine Fischerdörfchen Tsoukalia (042|027).

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