Offener Brief eines besorgten Polizisten an die Inselführung

  • Offener Brief an Burgfeld Backblech im Büro des Gouvaneurs, den Gouvaneur und alle ranghohen Mitglieder der Inselverwaltung



    Mit Entsetzen musste ich heute feststellen, dass heute meine Tankkarte, welche jahrelang einwandfrei funktionierte, nun abgelehnt wurde und ich nun aus eigener Tasche den Tank meines Streifenwagens füllen soll. Kurz nach meiner Entdeckung wurde mir noch dazu berichtet, dass es eine neue Quelle gibt für Waffen und diese sich hoher Beliebtheit erfreut. Nun seien Zivilisten nun mit Raketenwerfern, schweren MGs und besserer Panzerung unterwegs, sogar Waffen die eigentlich nur an das SEK importiert wurden sind nun in den Händen von Rebellen, welche bereits in der Vergangneheit gegen den Staat vorgegangen sind.


    Hinzu kommt noch ein rasanter Anstieg der Kriminalität durch die hohe Zuwanderung derzeit, viele verzweifelte Neuankömmlinge wollen mit der Kriminalität schnell ihr Geld verdienen und schrecken auch vor Gewalt gegen Beamte nicht zurück. Von den eingesessenen Rebellengruppierungen, welche diese Situation ausnutzen und aktiver gegen den Staat vorgehen als eh und je will ich gar nicht erst anfangen. Man kann mit Sicherheit sagen, dass der Job des Polizisten nie schwerer war.


    Nun kommen zu den ganzen Belastungen im Streifendienst noch enorme finanzielle Belastungen hinzu. Die Ausrüstung, welche wir nach wie vor nicht vom Staat gestellt kriegen, steigt vom Preis aufgrund der Importsteuer durch die Wahlen und nun müssen wir noch selber den Sprit stellen, wovon soll ich als Polizist denn noch leben? Ich erinnere mich, als ich vor fast 3 Jahren bei der Polizei angefange habe wurde ich je nach derzeitiger Lage der Zuwanderung und Kriminaltität mit einer Gefahrenzulage für meinen schwierigen Dienst kompensiert. Diese Gefahrenzulage hat uns für den unzweifelhaft schweren Dienst entlohnt und uns das Gefühl gegeben, dass unser Dienst vom Staat gewürdigt wird. Durch die ganzen Einnahmen durch das staatliche Glücksspielgewerbe, dessen Angebote auch einige Polizisten in die Sucht gebracht hat, sollte der Staat mühelos in der Lage sein den Polizisten die Gefahrenzulage auszuzahlen.


    Kein Polizist sollte nebenher arbeiten müssen um den Polizeidienst zu finanzieren! Kein Polizist sollte durch Ausrüstungs- und Spritkosten nach seinem Dienst nur noch einen Bruchteil für den privaten Gebrauch übrig haben. Unser Dienst wird mehr benötigt als je zuvor! Wir brauchen die erneute Einführung der Gefahrenzulage! Über andere Maßnahmen, wie eine Gegenmilitarisierung der Polizei, kann man später diskutieren. Wichtig ist jetzt Beamten für den erschwerten Dienst zu entlohnen und dafür zu sorgen, dass alle Beamten finanziell abgesichert sind.


    Die Besorgnis wächst in den Dienststellen der Polizei. Ich hoffe, dass Sie, die Inselführung, sich diesen Aufruf eines Beamten zu Herzen nehmen und handeln werden. Sie sind ebenfalls Beamte, sie dürften verstehen welcher ernormen Herausforderung wir uns stellen müssen und wie hart wir arbeiten, dafür sollte man uns auch entlohnen.



    Mit freundlichen Grüßen


    Polizeihauptkomissar Julius Winter

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